Ab 2026 werden alle Unternehmen, die im Bereich der Informationstechnologie tätig sind, eine höhere Gewinnsteuer zahlen.
Ab 2019 zahlen alle Unternehmen, die eine wirtschaftliche Tätigkeit zur Herstellung oder Entwicklung von Software ausüben, eine Gewinnsteuer in Höhe von 5 %. Diese Fazilität läuft jedoch am 31. Dezember 2025 aus und ab dem nächsten Jahr werden 15 % gezahlt.
Im Zusammenhang mit dem Haushaltsentwurf heißt es, dass allein aus der Rückerstattung der 15 % Steuer für jedes Unternehmen voraussichtlich 523 Millionen weitere Einnahmen erzielt werden. Für das Jahr 2026 erwartet das Finanzministerium, dass 65,1 Milliarden ALL aus der Gewinnsteuer eingenommen werden.
Die Gewinnsteuerprognose für 2026 basiert auf:
* Einnahmen aus guter Verwaltung im Rahmen der Umsetzung der Maßnahmen der mittelfristigen Einkommensstrategie für das Jahr 2026 in Höhe von ALLEN 3,3 Milliarden.
* Es werden Einnahmen aus der Umsetzung des Amnestiegesetzes in Höhe von 0,9 Milliarden ALL erwartet.
• Einnahmen aus der Umsetzung früherer Steuerpolitiken und insbesondere aus der Aufhebung der Einführung des ermäßigten Gewinnsteuersatzes von 5 % für den IT-Sektor.
Ab dem 1. Januar 2026 wird für Steuerzahler, die in diesem Sektor tätig sind, der volle Körperschaftsteuersatz von 15 % angewendet, und die Einnahmenprognose liegt bei etwa 523 Millionen ALL“, heißt es in dem Bericht.
Laut INSTAT-Daten gab es Ende 2024 im Land 3574 Unternehmen mit der Tätigkeit „Informationstechnologiedienstleistungen“ und weitere 556 mit „Informationsdienstleistungsaktivitäten“.
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