Bei der heutigen Aktivität am 10. März zur Einrichtung und zum Betrieb des einheitlichen nationalen Zollfensters in Albanien sagte die Ministerin für Wirtschaft und Innovation, Delina Ibrahimaj, dass die zweite Phase eines sehr wichtigen Projekts abgeschlossen sei.
Es geht um eine digitale Plattform, die sich mit der Art und Weise befasst, wie albanische Unternehmen Geschäfte machen.
„Handelserleichterungen sind ein Bedarf, den wir für den EU-Mitgliedschaftsprozess des Landes haben“, sagte sie und betonte die Tatsache, dass „wir ein Transitland sind“.
„Ich wünsche mir, dass die Umsetzung des Systems so schnell wie möglich abgeschlossen wird. In ein paar Jahren wird Albanien zu 100 % in die europäischen Märkte integriert sein und ich wünsche mir wirklich, dass unsere Grenzpunkte mit denen Europas konkurrenzfähig sein werden. Albanien wird auch über die einfachste und beste bürokratische Logistik verfügen“, erklärte sie.
Mit diesem System sollen lange Warteschlangen an den Zollstellen entfallen.
„Ohne physische Papiere, Dokumente, mit einem digitalen Personalausweis für Händler, Warentauscher können sich Einzelpersonen bald in der gesamten Region frei und nahezu ohne Zeitersparnis bewegen“, warnte Vizeminister Endrit Yzeiraj.
Unterdessen sagte Zolldirektor Besmir Beja, dass „dieses System einen neuen Wendepunkt darstellt“.
„Mit einem Antrag können wir über das System alle Unterlagen prüfen und so schnell wie möglich auf Anträge auf Ein- oder Ausfuhr von Waren reagieren“, sagte er und fügte hinzu, dass der Zoll ein wichtiges Überprüfungsinstrument erwirbt.
Die NSW-Plattform sieht die Schaffung eines einzigen elektronischen Systems für die Übermittlung und den Austausch internationaler Handelsdaten vor, das Institutionen integriert, die Dokumente, Genehmigungen und Zertifikate für Import- und Exportverfahren ausstellen.
In Albanien wird das System von der Nationalen Agentur für Informationsgesellschaft (AKSHI) verwaltet und in die e-Albania-Plattform integriert, während die Generalzolldirektion die führende Institution für die Umsetzung ist.
Die Umsetzung des National Single Window zielt darauf ab:
• Vereinfachung internationaler Handelsverfahren
• Reduziert die Verwaltungskosten für das Unternehmen
• Beschleunigung der Zollabfertigungsverfahren
• Verbesserung der interinstitutionellen Koordinierung
• erhöht die Transparenz und Integrität in Zollprozessen
Dieses System trägt auch dazu bei, die Zollverfahren an die Standards der Europäischen Union anzupassen, den europäischen Integrationsprozess zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit albanischer Unternehmen auf internationalen Märkten zu steigern.
Durch dieses System wird erwartet:
• Reduzierung von Bürokratie und Dokumentation
• Beschleunigung der Import- und Exportverfahren
• Erhöhung der Vorhersehbarkeit kommerzieller Prozesse
• Reduzierung der Transaktionskosten für Unternehmen.
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