Bars und Restaurants sind aufgrund eines veränderten Kundenverhaltens, eines Bevölkerungsrückgangs und weniger Touristen mit einem deutlichen Rückgang des Konsums konfrontiert.
Für die Monate Januar bis Februar 2026 ist der Verbrauch in diesem Sektor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 20 % gesunken.
Die Hauptgründe sind der Mangel an Kunden in den Städten, hohe Preise in einigen beliebten Restaurants und infrastrukturelle Blockaden, die die Versorgung und Bewegung der Kunden behindern.
In Bars ist die Nachfrage nach Kaffee stark zurückgegangen, was den Markteintritt billigerer Produkte von geringerer Qualität verringert, da Verbraucher, vor allem Rentner, nach günstigeren Preisen suchen.
Auch im Nachtleben ist ein Rückgang der Besucherzahlen zu verzeichnen: Jugendliche bevorzugen mittlerweile prickelnde (kohlensäurehaltige) oder alkoholfreie Getränke, während die über 40-Jährigen häufiger in Nachbarschaftsbrauereien unterwegs sind als in Clubs oder Bars.
Aufgrund der Weigerung der jüngeren Generation, in diesem Sektor zu arbeiten, herrscht auch in der Dienstleistungsbranche ein Arbeitskräftemangel. Es wird jedoch erwartet, dass die Nachfrage im Laufe des Monats Mai mit Beginn der Touristensaison wieder ansteigt./Vom Monitor übernommen
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