Der Norden, das „Pferd“ von Kurtis Kampf, der Analyst: Jede Regierung, die nach dem 9. Februar kommt, sollte sich auf die Beziehungen zu den USA konzentrieren

Der Norden, das „Pferd“ von Kurtis Kampf, der Analyst: Jede Regierung, die nach dem 9. Februar kommt, sollte sich auf die Beziehungen zu den USA konzentrieren


Während die politischen Parteien im Kosovo in der zweiten Woche den Wahlkampf für die Wahlen am 9. Februar fortsetzen, hat Premierminister Albin Kurti versprochen, dass mit seiner Regierung die Ära der illegalen Parallelinstitutionen Serbiens enden wird.

Bei einem Treffen sagte Kurti, dass in den letzten Jahren viel gegen serbische kriminelle Gruppen unternommen worden sei und gleichzeitig mehr Souveränität für das Land sichergestellt worden sei.

Der Analyst Agim Krasniqi sagte in einer Live-Übertragung der zentralen Nachrichtenausgabe von Vizion Plus mit Moderator Erion Zeqiraj, dass die Regierung, die nach den Wahlen am 9. Februar entstehen wird, sich auf die Beziehungen zu den USA konzentrieren sollte.

Vollständiges Interview

– Warum haben Albin Kurti und Vetëvendosja im Wahlkampf für die Wahlen am 9. Februar den Norden des Kosovo betont?

Krasniqi: Alle politischen Subjekte haben ihre Rhetorik im aktuellen Wahlkampf auf die Außenpolitik und die Entscheidungen des Kosovo konzentriert. Die Opposition kritisiert die derzeitige Regierung von Herrn Kurti für die ihrer Meinung nach verblassten Beziehungen, insbesondere zu den USA. Im Norden von Mitrovica hat diese Regierung konkrete und positive Ergebnisse erzielt.

– Was ist mit den Oppositionsparteien? Welche Angebote bieten sie den Bürgern, abgesehen von der außenpolitischen Kampagne?

Krasniqi: Es geht vor allem um den Kampf gegen Korruption, den Dialog mit Serbien und Wirtschaftsfragen. Es ärgert mich, weil es eine heftige Kampagne gegen den derzeitigen Premierminister gibt. Sie zeichnet sich durch scharfe Kritik aus, die oft über die ethischen Normen hinausgeht, sei es in den Medien oder sogar gegenüber Kommentatoren oder Teilnehmern politischer Einheiten. Politische Versammlungen finden in imposanter Atmosphäre statt. Die aktive Bürgerbeteiligung beweist die Bedeutung von Wahlen als Instrument zur Artikulation des Volkswillens.

– Wie ist die Wahrnehmung, wird es eine Rotation geben oder wird Albin Kurti wieder im Kosovo bleiben?

Krasniqi: Da wir uns im Wahlkampf befinden, müsste ich in diesem Prozess unparteiisch sein. Es ist wichtig, dass jede Regierung, die nach diesen Wahlen entsteht, ihre Staatspolitik mit der der USA in Einklang bringt und besser mit den Zielen der neuen amerikanischen Präsidentschaft übereinstimmt. Dies wäre für jede Regierung, die nach dem 9. Februar antritt, von entscheidender Bedeutung.

– Wird sich die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus auf die Beziehungen Prishtinas zu Washington und insbesondere auf den Dialogprozess zwischen Kosovo und Serbien auswirken?

Krasniqi: Ich würde mich auf den Balkan im Allgemeinen beziehen, weil ich hoffe, dass es einige pragmatische Veränderungen geben wird. Trumps Kurs könnte sich auf die Bevorzugung bilateraler Abkommen mit einzelnen Staaten auf dem Balkan konzentrieren, was den amerikanischen Wirtschaftsinteressen direkte Vorteile bringen würde. Dazu könnten Investitionen in Infrastruktur, Energie und Technologie sowie eine bessere Kontrolle eines möglichen chinesischen und russischen Einflusses auf dem Balkan gehören./vizionplus.tv

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