4 Symptome, die darauf hinweisen, dass Sie dringend zum Kardiologen gehen sollten

4 Symptome, die darauf hinweisen, dass Sie dringend zum Kardiologen gehen sollten


Oft warnt das Herz vor Problemen, bevor etwas Ernstes passiert, und zwar nicht immer mit den erwarteten Anzeichen.

Laut dem Kardiologen Dr. Oliver Guttman vom Wellington Hospital in London kann die Aufmerksamkeit auf einige „verstecktere“ Symptome Leben retten.

  1. Brustschmerzen

Herzschmerz ist nicht immer die dramatische Szene, die wir in Filmen sehen. Oft fühlt es sich an wie ein leichter Druck, ein Spannungsgefühl, Brennen oder Sodbrennen. Der Schmerz kann sich auf den Arm, insbesondere den linken Arm, auf die Schultern, den Nacken, den Kiefer oder den Rücken ausbreiten. Diese Anzeichen können auf Angina pectoris oder eine eingeschränkte Durchblutung des Herzens hinweisen, eine Erkrankung, die das Risiko eines Herzinfarkts erhöht, wenn sie nicht behandelt wird.

  1. Atemnot

Es ist normal, nach intensiver Aktivität schnell zu atmen. Wenn dies jedoch bei gewöhnlichen Aktivitäten wie Gehen oder Treppensteigen geschieht, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass das Herz das Blut nicht richtig pumpt. Die Warnzeichen sind:

– Unfähigkeit, auch im Ruhezustand tief durchzuatmen,

-plötzliches nächtliches Erwachen mit Atemnot,

– Ich brauche mehr Kissen, um bequem schlafen zu können.

Dieser Zustand geht häufig mit einer Herzinsuffizienz einher, die zu Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge führt.

  1. Ständige Müdigkeit und Schwäche

Ein weiteres Warnzeichen ist eine unerklärliche Müdigkeit, die auch nach einer Ruhepause nicht verschwindet. Selbst kleine Aufgaben, wie ein kleiner Einkauf oder das Schuhebinden, können anstrengend sein. Dies liegt daran, dass das Herz nicht genügend sauerstoffreiches Blut zu den Muskeln und Organen sendet. Bei Frauen ist ungewöhnliche Müdigkeit oft eines der ersten Symptome, auch ohne Brustschmerzen.

  1. Unregelmäßige oder starke Schläge

Das Herz schlägt nicht immer im perfekten Rhythmus, aber sehr häufige, starke oder unregelmäßige Schläge sollten nicht ignoriert werden. Auch in der Stille sind „pfeifende“, kräftige Schläge zu spüren. Dies können Anzeichen einer Herzrhythmusstörung (z. B. Vorhofflimmern) sein, die das Risiko für Schlaganfall und Herzversagen erhöht. Für die Diagnose ist ein Elektrokardiogramm unerlässlich.

Beunruhigende Daten

-18 % Anstieg der Todesfälle durch Herzerkrankungen in Großbritannien (2019–2023)

-Von 18.693 Todesfällen im Jahr 2019 auf 21.975 im Jahr 2023

-21 % Anstieg der Herzinsuffizienzdiagnosen seit 2020

-785.000 Briten mit Herzinsuffizienz im Jahr 2024 (historischer Rekord).

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