Frankreichs Ministerin für öffentliche Finanzen, Amelie de Monchalen, sagte, es bestehe die Möglichkeit, das Vermögen der reichsten Menschen stärker zu besteuern.
De Monchalen kündigte diese Möglichkeit in einem Gespräch mit Vertretern von Sozialisten, Kommunisten und Umweltschützern an. Sie und Wirtschaftsminister Eric Lombar führten eine Reihe von Treffen mit zahlreichen Vertretern politischer Kräfte durch, um eine Lösung für das Haushaltsprojekt 2025 zu finden.
Lombar hat bereits gesagt, dass es möglich ist, Mechanismen zu finden, damit Gutverdiener in Steuerfragen tun können, was sie können.
Die französische Regierung versucht für den diesjährigen Haushalt Einsparungen von rund 60 Milliarden Euro zu erzielen, vor allem durch Kürzungen der öffentlichen Ausgaben.
Premierminister François Bayrou, erinnert sich L’Opinion, schloss die Möglichkeit einer gleichzeitigen Erhöhung der Steuern, insbesondere für die wohlhabendsten Bürger, nicht aus.
In Frankreich gibt es bereits eine Steuer auf große Vermögen, es handelt sich um eine vermögensbezogene Steuer, die 2018 die sogenannte Solidaritätssteuer abgelöst hat.
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