Grüner Tea, eines der ältesten Getränke mit bekannten antioxidativen und therapeutischen Eigenschaften, wurde weithin für den möglichen Beitrag zur Prävention und Behandlung von Stoffwechselkrankheiten wie Übergewicht und Typ -2 -Diabetes untersucht.
Neuere Untersuchungen zeigen, dass der regelmäßige Konsum von grüner Tee die Insulinempfindlichkeit und die Glukosetoleranz bei adipösen Mäusen verbessern kann.
Hauptforschungspunkte, die in der Zeitschrift Cell Biochemistry & Function veröffentlicht wurden:
Tiere, die grünem Teeextrakt erhielten, hatten Gewichtsverlust, verbesserte Insulinempfindlichkeit und eine bessere Glukoseanpassung.
Der Extrakt schützte Muskelfasern vor Atrophie und hielt ihr normales Volumen bei.
Die am Glukosestoffwechsel beteiligten Gene wurden aktiviert und die LDH -Enzymaktivität wiederhergestellt.
Gleichzeitig stellte das Forschungsteam fest, dass grüner Tee bei schwachen Tieren keinen Gewichtsverlust verursacht, was darauf hindeutet, dass seine Wirkung für überschüssiges Fett selektiv ist.
Wirkungsmechanismen
Grüner Tee enthält mehrere bioaktive Zutaten, die zusammenarbeiten, um positive Ergebnisse zu erzielen. Einige kritische Mechanismen:
Schutz der Struktur von Muskelfasern und Aufrechterhaltung der Funktionalität.
INSR, IRS1, GLUT4, HK1, PI3K -Genaktivierung zur Verbesserung der Glukose.
Die Wirkung scheint von Adiponectin abzuhängen, einem Protein, das von Fettzellen produziert wird, die den Stoffwechsel und Entzündungen regulieren. Um zu verstehen, wie grüner Tee funktioniert, verwendeten Forscher Mäuse, die kein adiponektisches Protein produzieren.
Bei diesen Tieren hatte grüner Tee keine Wirkung, was darauf hinweist, dass Adiponectin für die Wirkung von Tee auf den Stoffwechsel erforderlich ist.
Der Forscher weist darauf hin, dass die Gesamtzusammensetzung des Extrakts aufgrund der synergistischen Wirkung der Flavonoide wirksamer ist als die einzelnen Inhaltsstoffe.
Anwendungen und Einschränkungen in der Welt
Trotz der ermutigenden Ergebnisse bei Ratten:
Eine sichere und wirksame Dosis für Menschen ist noch nicht festgelegt.
Die Wirksamkeit hängt von der Qualität und Haltbarkeit der Extrakte ab.
Die Umsetzung von Ergebnissen bei Menschen erfordert klinische Sorgfalt: Der langfristige Verbrauch ist, wie traditionell in Japan, mit einem geringen Grad an Fettleibigkeit verbunden, während der kurzfristige Verbrauch keine unmittelbaren Auswirkungen hat.
Grüner Tee als reichhaltige Quelle für Flavonoide und Antioxidantien ist ein vielversprechender Verbündeter gegen Fettleibigkeit und Stoffwechselstörungen. Experimentelle Tierforschung liefert wichtige Belege für Aktionsmechanismen, während klinische Übersetzungen weitere Studien erfordern. Trotz der Einschränkungen bleibt grüner Tee ein wissenschaftlich dokumentiertes Naturprodukt mit beträchtlichem therapeutischem Potenzial.
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