Brüssel – Die Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Elisa Spiropali, traf sich heute Morgen mit der EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos.
Bei dem Treffen mit dem hochrangigen EU-Beamten wurden das Tempo des Verhandlungsprozesses, Reformen, Ergebnisse und Erwartungen für Albaniens europäische Reise analysiert.
Der Minister erklärt in einem Beitrag, dass in der Europäischen Kommission „Albanien als das Land hervorgehoben und geschätzt wird, in dem Versprechen und Verpflichtungen keine Worte, sondern Taten sind, wie der Fortschritt bei der Umsetzung des neuen Wachstumsplans zeigt.“
„Dank Strukturreformen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltige Entwicklung, wirtschaftliche Integration, Energie und Digitalisierung hat die Europäische Kommission im Rahmen dieses Instruments kürzlich 100 Millionen Euro an Albanien ausgezahlt“, schreibt Spiropali.
Kos und Spiropali hielten an der „Erweiterungsmauer“ im Büro des Kommissars an, wo die Fortschritte der Länder im Hinblick auf den Beitrittsverhandlungsprozess widergespiegelt werden und wo Kommissar Kos sagt, dass ein Land durch seinen beeindruckenden Erfolg hervorsticht, nämlich Albanien.
„Wie Sie hier sehen können, ist Albanien eines der erfolgreichsten Länder in der Erweiterungsgruppe, in dem fast alle Gruppenkapitel offen sind, mit Ausnahme des letzten. Mit Ihrer Hilfe, Frau Ministerin, hoffen wir, diese Farbe (des letzten Gruppenkapitels) im November von Rot auf Gelb zu ändern.“
Während des Treffens mit Spiropali betonte der Kommissar, dass „wir Albaniens Bestreben, die Beitrittsverhandlungen bis 2027 abzuschließen, begrüßen und unterstützen“.
Kommissar Kos gratulierte Albanien zu den im Rahmen des Wachstumsplans erzielten Ergebnissen und setzte damit ein positives Beispiel in der Region.
In der Erklärung vor der „Erweiterungsmauer“ sagte Spiropali, dass Albaniens Fortschritte die Berufung des albanischen Volkes widerspiegeln, das pro-europäische Volk in der Region und vielleicht auch in Europa zu sein.
Minister Sipropali versicherte, dass Albanien die Erweiterung als einen Prozess betrachte, der auf Verdiensten basiert und von Reformen vorangetrieben wird.
Der Minister versicherte, dass Albanien weiterhin alles Notwendige tun werde, um die Standards zu erfüllen, da „wir verstehen, dass es sich hierbei nicht um einen bürokratischen Prozess, sondern vielmehr um einen Transformationsprozess handelt“.
„Albanien ist ein europäisches Land und seit jeher dabei und nun bereit, mit Europa in der Union zu bleiben“, sagte Spiropali.
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