Ervin Mulaj, ein Einwanderer, der in London lebt und arbeitet, zeigt seit Jahren im Rahmen des „Package of the Mountains“-Programms Interesse daran, in seinen Orgienplatz in Has zu investieren. Obwohl er seit Monaten Interesse an Investitionen in den Nutztiersektor zeigt, sieht er noch immer keine Umsetzung dieser Initiative, die im Januar dieses Jahres genehmigt wurde. Ihm zufolge dient ein solches Programm nur der Investition in das Heimatland, nicht jedoch der Rendite.
„Paket der Berge“ ist ein sehr positives Programm. Es gibt viele Albaner, die daran interessiert sind, in ihrem Land zu investieren. Das Problem ist jedoch, dass es viel Bürokratie gibt. Weder die Kommunen noch das Ministerium haben diese Initiative bisher ernst genommen und das ist für uns entmutigend. „Die Zusagen, die ich erhalten habe, sind, dass wir Anfang nächsten Jahres eine Konkretisierung haben werden“, sagte Mulaj während eines Interviews in der Sendung „E-ZONE“.
Eines der Ziele dieses Programms ist die Rückkehr der Einwanderer in ihre Heimat. Doch laut Mulaj reicht dieses Programm nicht aus. Ihm zufolge herrscht in Albanien eine ausgeprägte Ungleichheit.
„Ich lebe seit Jahren in London. Hier gibt es Regeln, die von allen respektiert werden. In Albanien werden die Menschen in der Bildung, im Gesundheitswesen oder bei der Polizei nicht gleich behandelt. Das ist eine Situation, die uns behindert. Das „Bergpaket“ betrifft also nur Investitionen, aber es reicht nicht für unsere Rendite“, sagte Mulaj.
Eine der Herausforderungen für die Wirtschaft ist die Alterung der Bevölkerung und die Abwanderung. Sogar der Internationale Währungsfonds forderte eine tiefgreifende Reform des Arbeitsmarktes, um die Abwanderung einzudämmen./vizionplus.tv
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