Bei einer Großoperation der Guardia di Finanza und der Mailänder DDA wurden 28 Personen festgenommen, die am internationalen Drogenhandel beteiligt waren, darunter Camorra, Ndragheta, lateinamerikanische Gruppen und albanische Gruppen.
Die Medien sind italienisch berichten, dass sich auch Deutschland, die Niederlande, Spanien, das Vereinigte Königreich, Kolumbien und Brasilien an dieser breiten Aktion beteiligten.
Den Ermittlungen zufolge wurde das Medikament im Wert von über 27 Millionen Euro per Seecontainer aus Südamerika transportiert und in verschiedenen Teilen Italiens verteilt.
Die Mitglieder der Gruppe waren Teil einer bewaffneten kriminellen Organisation, die in Zusammenarbeit mit italienischen Mafia-Clans den internationalen Drogenhandel initiierte, leitete und finanzierte.
Die Untersuchung ergab auch die Beteiligung eines chinesischen Mittelsmanns, der Zahlungen für Drogenlieferungen über das informelle Geldtransfersystem „Fei Ch’ien“ ermöglichte.
Bei der Operation wurden über 400 Kilogramm Kokain beschlagnahmt, ein Teil der 3,5 Tonnen, die über das Netzwerk gehandelt wurden. Die Ermittler betonten, dass die Zusammenarbeit mit Eurojust und Europol für die Aufdeckung des Netzwerks und die Identifizierung aller Beteiligten von entscheidender Bedeutung sei.
Das Netzwerk nutzte die „Raub“-Technik, um Drogen in legalen Transportbehältern zu verstecken, was die Verteilung für die Behörden erschwerte.
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