Kommunen wollen mehr Geld, örtliche Mandatsträger: Es werden Gelder für Investitionen in den Dörfern benötigt

Kommunen wollen mehr Geld, örtliche Mandatsträger: Es werden Gelder für Investitionen in den Dörfern benötigt


Obwohl sie größer sind als in den Vorjahren, beantragen die Kommunen des Landes für 2026 zusätzliche Mittel aus dem Staatshaushalt, hauptsächlich für Investitionen in ländlichen Gebieten und für einen besseren Service für die Bürger.

Eingeladen zu einer Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Beschäftigung und Finanzen betonten die Vertreter des Local Elected Association die Notwendigkeit weiterer Investitionen, insbesondere in die Infrastruktur der Dörfer, die in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung der lokalen Wirtschaft stehen.

„Eines der größten Probleme ist die geringe Finanzierung von Landstraßen, da diese für die lokale Wirtschaft unerlässlich sind. Wir als Verein setzen uns weiterhin für die Steigerung des Einkommens vor Ort ein, bitten aber gleichzeitig auch um die Unterstützung der zentralen Einnahmen.“ sagt der Bürgermeister von Kavajë, Fisnik Qosja.

Ein Problem, das einer dringenden Lösung bedarf, sind für den Bürgermeister von Pogradec, Ilir Xhakolli, die Schulden, die durch den Verlust von Gerichtsentscheidungen der Gemeinden angehäuft wurden.

„Wir bitten um Unterstützung, einen Zuschuss, da bei der Gebietsreform die angehäuften Schulden öffentlich beim Staat und nicht privat bei den jeweiligen Kommunen hätten sein sollen. Trotz der Verpflichtungen haben wir die lokalen Einnahmen erhöht, aber das reicht immer noch nicht aus, weil die Bürger mehr Bedürfnisse haben und nach Investitionen suchen. Zumindest für diese Gerichtsentscheidungen sollten wir einen Zuschuss entsprechend den Möglichkeiten erhalten, sie als Kosten zu decken.“ – sagt der Leiter der Gemeinde Pogradec, Ilir Xhakolli.

Unterdessen forderte das Institut der Gemeinden Albaniens die Kommission auf, die Mittel für drei spezifische Posten zu verdoppeln, um den Bürgern im ganzen Land eine bessere Lebensqualität zu gewährleisten.

„Es gibt drei Sektoren, die eine Verdoppelung des Budgets erfordern. Beispielsweise verfügt die Forstverwaltung nur über 6 Millionen Euro – mit dieser Summe ist es unmöglich, alle Wälder und Weiden des Landes zu verwalten. Wasser und Entwässerung sind das schwächste Glied der Kommunen, weil es immer an Mitteln mangelt; wir haben nur 11 Millionen Euro, obwohl wir ein Land mit vielen ländlichen Gebieten sind. Ebenso ist die Landwirtschaft, die einst 25 % des BIP beisteuerte, heute auf nur noch 17 % gesunken.“ betont Haxhimali.

Im Laufe eines Jahres stellen die Gemeinden des Landes etwas weniger als die Hälfte der Einnahmen aus den Kommunalsteuern bereit, während der Rest aus dem Staatshaushalt in Form von bedingungslosen Transfers, Zuschüssen oder Mitteln für die Gehälter der Verwaltungsmitarbeiter bereitgestellt wird./vizionplus.tv

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