Der Sonderstaatsanwaltschaft ist es gelungen, Beweise vorzulegen, bei denen es sich nach Angaben der Ermittlungsbehörde um Mitteilungen handelt, die zeigen, dass der Antiterrorist Igli Haxhiaj direkt mit strukturierten kriminellen Gruppen und dem internationalen Drogenhandel verwickelt war.
Unter Bezugnahme auf die Ermittlungsakte taucht der Polizist in den Kommunikationskanälen von Sky ECC auf, wo er mit Mitgliedern der Gruppe von Elvis Doçi, bekannt als Visi i Pojë, kommuniziert. Laut SPAK war Letzterer einer der Anführer der Kokain- und Heroinschmuggellinie von Lateinamerika nach Europa und Albanien.
Gerade die Nachrichten zeigen, dass Igli Haxhiaj mit einigen noch unbekannten Personen auf verschlüsselten Plattformen über Preise und Qualität von Kokain gesprochen hat.
Effektiv spricht Haxhiaj mit den anderen Mitgliedern der Gruppe über die Preise der gemischten Droge in den Niederlanden und sagt sogar, dass sie teuer sei. In ihren Nachrichten schickten sie auch Bilder von Kokain mit unterschiedlichen Aufschriften.
Der andere senkt sogar den Preis für den Polizisten und meint, mit 28 könnte ich es dir überlassen und ihm als Test eine Menge Kokain anbieten. Igli Haxhiaj antwortet, dass er keine Waren ohne Geld in der Hand haben möchte.
Die entschlüsselten Nachrichten zeigen auch andere Gespräche über Menschenhändler in Barcelona, wo der Anti-Terror-Beamte nach Informationen über die Verteilung fragt und ob sie diese nach Albanien bringen können. Die andere Partei antwortet, dass der Beamte sich selbst um den Transport kümmern solle, da sie ihn nur in die Niederlande oder nach Spanien schicken könnten.
Sogar für Drogen in Rotendam gibt es viele Gespräche von Sky ECC, in denen Igli Haxhiaj den Preis von Kokain bespricht und unterschiedliche Preise und Garantien für die Droge anbietet.
Laut der SPAK-Akte handelte es sich um die schockierenden Nachrichten, die Haxhiaj an Denis Mufti schickte und in denen er ihn um insgesamt 15.000 Euro bat, wobei die Summe seiner Aussage nach zwischen ihm und zwei anderen für den Verkauf von Polizeiinformationen aufgeteilt werden sollte. Auch laut SPAK schrieb Haxhiaj an den Mufti, dass er ihm keine Geldstrafe auferlege, ihm aber einen Gefallen tue, indem er ihm unter anderem mitteilt, dass er und seine Familienangehörigen überwacht würden. Ihm zufolge sind diese Informationen mit Kosten verbunden.
SPAK ist es in Zusammenarbeit mit den italienischen und schweizerischen Behörden gelungen, die strukturierte Gruppe anzugreifen, die angeblich von Visi i Pojë angeführt wurde. Aufgrund der Ermittlungen wird vermutet, dass diese Gruppe mindestens 1,3 Tonnen Kokain von Südamerika nach Italien geschmuggelt hat.
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