Am 26. November verursachte eine Überschwemmung in der Bibliothek ägyptischer Antiquitäten des Louvre-Museums erhebliche Schäden an Hunderten von Büchern und Dokumenten, von denen einige aus dem späten 19. Jahrhundert stammten.
Die Ursache des Vorfalls war ein Wasserleck im Heizungs- und Lüftungssystem des Museums, was den sich verschlechternden Zustand der Infrastruktur der meistbesuchten Institution der Welt deutlich machte. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen nach dem aufsehenerregenden Schmuckraub, der auch Sicherheitsprobleme im Museum deutlich machte.
In einem Interview für BFMTV erklärte der stellvertretende Generaldirektor des Louvre, Francis Steinbock, dass die Schäden „zwischen 300 und 400 Materialien“ betreffen, während die ältesten Werke aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammen. Ihm zufolge handelt es sich dabei vor allem um Zeitschriften, Fachbücher und archäologische Veröffentlichungen. Er versicherte, dass es zu keinem Verlust von Werken von außerordentlichem Wert komme. Die betroffenen Materialien wurden aus den Regalen genommen und werden Seite für Seite einem sorgfältigen Trocknungsprozess unterzogen.
Steinbock räumte ein, dass das Alter des Sanitärnetzes seit Jahren bekannt sei, während die beschädigte Stelle Teil eines großen Sanierungsprojekts der Lüftungs- und Heizungsanlage sei, das voraussichtlich im September 2026 beginnen werde.
/vizionplus.tv
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