Die Alzheimer-Krankheit, die häufigste Form der Demenz, ist gleichbedeutend mit einer Reihe verheerender und schwächender Symptome, darunter Verlust des Langzeitgedächtnisses, Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit und letztendlich die Unfähigkeit, im Alltag selbstständig zu leben.
Eine neue Studie, die in The Lancet Neurology veröffentlicht wurde, macht auf ein frühes, marginalisiertes Symptom aufmerksam: Posteriore kortikale Atrophie (PCA).
Hierbei handelt es sich um eine Gruppe visuell-räumlicher Symptome, die laut der ersten groß angelegten Studie des wissenschaftlichen Teams der UC San Francisco bei bis zu 10 % der Patienten mit Alzheimer-Krankheit auftreten.
Laut Forschern ist die hintere kortikale Atrophie (PCA) ein Prädiktor für die Alzheimer-Krankheit.
Konkret wiesen 94 % der Patienten mit dieser Erkrankung auch eine neurodegenerative Erkrankung auf, während 6 % an Erkrankungen wie Demenz mit Lewy-Körperchen und frontotemporaler Demenz litten.
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Zu den charakteristischsten Symptomen einer Atrophie der hinteren Kortikalis gehören die Schwierigkeit, Entfernungen einzuschätzen, sich bewegende von stationären Objekten zu unterscheiden und Aktivitäten wie Schreiben oder das Aufheben eines auf den Boden gefallenen Gegenstands auszuführen.
Die meisten Patienten zeigen zunächst eine normale Gehirnfunktion, doch etwa vier Jahre nach Auftreten der Symptome einer posterioren kortikalen Atrophie kommt es zu einer leichten bis mittelschweren Demenz (Symptome von Gedächtnisverlust, Probleme mit exekutiven Funktionen, Verhalten und Sprache).
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