Warum zog sich Klajda Gjosha aus der Politik zurück? Antwortet der ehemalige Minister in QUO VADIS

Warum zog sich Klajda Gjosha aus der Politik zurück? Antwortet der ehemalige Minister in QUO VADIS


Die ehemalige Ministerin Klajda Gjosha erzählte im QUO VADIS-Studio, wie es zu ihrem Abschied aus der Politik kam.

Sie betonte, dass sie sich persönlich viel ruhiger fühle und ihrer Familie näher sei und fügte hinzu, dass sie sich entschieden habe, ihr berufliches Engagement fortzusetzen und sich in der Zivilgesellschaft zu engagieren.

Laut Gjosha handelt es sich dabei um eine andere Form der Politikgestaltung, allerdings bereits außerhalb des Systems.

Als sie über die aktuelle politische Situation sprach, sagte sie, dass sie von außen betrachtet sehr traurig aussehe.

Auszüge aus dem Gespräch:

Boracay: Wie denken Sie darüber, jetzt nicht mehr in der Politik zu sein?

Oma: Persönlich bin ich viel ruhiger. Ich bin meiner Familie viel näher und schätze jeden Moment, den mir mein Weggang ermöglicht hat. Ich persönlich habe mich dafür entschieden, meinen Beruf fortzusetzen und mich in vielen Belangen mit der Zivilgesellschaft zu engagieren. Es ist dasselbe wie Politik zu machen, aber bereits außerhalb dieses Systems. Ich sehe die Situation von außen mit großer Trauer. Als ich drinnen war, konnte ich es vielleicht nicht mit den Augen der Öffentlichkeit sehen, vielleicht war mir auch nicht so kalt wie jetzt.

Bogdo: Damals gab es kein SPAK.

Oma: Wenn es SPAK gegeben hätte, wäre das zumindest auf persönlicher Ebene sehr willkommen gewesen. Wenn ich es jetzt von außen betrachte, ist das Bild äußerst traurig. Es tut mir leid, weil wir eine Generation großziehen, in der die Kultur, die uns vermittelt wird, darin besteht, dass korrupte Themen in den Vordergrund rücken und es uns nicht erlauben, uns weiterzuentwickeln.

/vizionplus.tv

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