Russland greift die Energieinfrastruktur der Ukraine an

Russland greift die Energieinfrastruktur der Ukraine an


In der ukrainischen Hauptstadt Kiew kommt es zu massiven Stromausfällen, nachdem russische Angriffe die Energieinfrastruktur des Landes schwer beschädigt haben.

Nach Angaben des größten privaten Energieunternehmens der Ukraine, DTEK, sind aufgrund der jüngsten Bombenanschläge etwa 500.000 Haushalte in Kiew ohne Strom.

Die Behörden teilen mit, dass die technischen Teams vor Ort im Einsatz sind, um die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.

„Unsere Mitarbeiter tun alles, was sie können, um die Schäden zu beheben und die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens.

Unterdessen erklärte der Außenminister der Ukraine, Andrii Sybiha, dass zusätzlich zum Stromausfall etwa ein Drittel der Stadt ohne Heizung sei, was die Situation für die Bewohner in dieser kalten Jahreszeit besonders schwierig mache.

Die ukrainischen Behörden verurteilten die Angriffe und bezeichneten sie als einen Versuch, kritische Infrastrukturen zu treffen und der Zivilbevölkerung das Leben schwer zu machen.

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