Das Außenministerium appelliert nach gewalttätigen Protesten an albanische Bürger im Iran: Seien Sie vorsichtig, wenden Sie sich an, wenn Sie Hilfe benötigen

Das Außenministerium appelliert nach gewalttätigen Protesten an albanische Bürger im Iran: Seien Sie vorsichtig, wenden Sie sich an, wenn Sie Hilfe benötigen


Das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten hat auf die angespannte Lage im Iran reagiert und die albanischen Bürger, die sich derzeit in diesem Land aufhalten, zu erhöhter Vorsicht und in ständigem Kontakt mit den albanischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen aufgerufen.

In der offiziellen Mitteilung betont das Ministerium, dass sich albanische Bürger bei allen Informationen, Notfällen oder Hilfebedarf an die albanischen Botschaften in der Region wenden können, nämlich in Katar, Kuwait, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei.

Die Reaktion des Ministeriums kommt zu einer Zeit, in der der Iran landesweit von gewalttätigen Protesten heimgesucht wird. Trotz Berichten, dass in den letzten drei Tagen mehr als 500 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, sind die Demonstranten erneut auf die Straße gegangen und haben sich einem harten Vorgehen der iranischen Behörden widersetzt.

Die iranische Regierung hat das Eingreifen ihrer Sicherheitskräfte verstärkt und gleichzeitig eine fast vollständige Internetblockade verhängt, die die Kommunikation mit der Außenwelt stark einschränkt. Der iranische Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi Azad hat erklärt, dass jeder, der an den Kundgebungen teilnimmt, als „Feinde Gottes“ betrachtet wird, ein Vorwurf, der nach iranischem Recht mit dem Tode bestraft wird.

Die Demonstrationen, die aufgrund steigender Preise und hoher Inflation vor mehr als zwei Wochen begannen, haben sich auf über 100 Städte in allen Provinzen des Landes ausgeweitet. Die Demonstranten fordern nun offen das Ende der klerikalen Herrschaft und die Absetzung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei.

Der oberste iranische Führer bezeichnete die Demonstranten als „Vandalen“ und beschuldigte sie, im Interesse von US-Präsident Donald Trump zu handeln. Unterdessen erklärte der Chef des Weißen Hauses in den sozialen Netzwerken, dass „Iran die Freiheit anstrebt“ und fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten bereit seien zu helfen, ohne konkrete Einzelheiten zu den nächsten Schritten zu nennen.



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