Die historische Ausstellung der Bank von Albanien „Geld erzählt: 100 Jahre Leben und Ereignisse“ wird in Pristina eröffnet

Die historische Ausstellung der Bank von Albanien „Geld erzählt: 100 Jahre Leben und Ereignisse“ wird in Pristina eröffnet


In den Räumlichkeiten der Zentralbank der Republik Kosovo in Pristina wurde heute die historische Ausstellung der Bank von Albanien „Geld erzählt: 100 Jahre Leben und Ereignisse, Bank von Albanien (1925-2025)“ eröffnet, eine Kultur- und Bildungsinitiative, die der Öffentlichkeit die Geschichte des albanischen Geldes und der Zentralbank im Laufe eines Jahrhunderts näher bringt.

Die Ausstellung findet zu einem Zeitpunkt mit besonderer Symbolik statt, in der Zeit zwischen zwei wichtigen Jahrestagen unserer institutionellen Geschichte: dem 100. Jahrestag der Gründung der Bank von Albanien (1925) und dem 100. Jahrestag der Einführung der ersten albanischen Landeswährung (1926). Die Wahl von Pristina als Station für diese Ausstellung spiegelt die gemeinsame Geschichte und die tiefen institutionellen, kulturellen und wirtschaftlichen Bindungen zwischen den Albanern wider.

Die Eröffnungszeremonie wurde mit Begrüßungsworten des Gouverneurs der Zentralbank der Republik Kosovo, Herrn Ahmet Ismaili, des Premierministers der Republik Kosovo, Herrn Albin Kurti, sowie des Gouverneurs der Bank von Albanien, Herrn Gent Sejko, eröffnet. Anschließend erfolgte die Präsentation der Ausstellung durch das Team der Bank of Albania und der gemeinsame Besuch der Ausstellungsräume.

Gouverneur Sejko betonte in seiner Rede, dass die Ausstellung nicht nur die institutionelle Geschichte der Bank von Albanien zeigen soll, sondern auch die Geschichte des Alltagslebens der Bürger: wie sie bezahlt wurden, wie sie gespart haben, wie sie Krisen gemeistert haben und wie sie über Generationen hinweg Stabilität und wirtschaftliches Wohlergehen aufgebaut haben. Er stellte fest, dass Münzen und Banknoten neben dem Tauschwert auch Symbole, Erbe und Identität in sich tragen und die Geschichte, Wirtschaft und das öffentliche Vertrauen des Staates widerspiegeln.

Die Ausstellung zeigt die Reise des Geldes und der albanischen Zentralbank in drei großen historischen Epochen, geprägt von politischen Veränderungen, geopolitischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Ereignissen, vom Goldstandard und der Planwirtschaft bis hin zu den modernen, auf Preisstabilität ausgerichteten geldpolitischen Rahmenbedingungen. Einen besonderen Platz nimmt auch der reiche Dokumentationsfonds ein, der auf den Archiven der Generaldirektion für Archive in Tirana und des italienischen Staatsarchivs in Rom basiert und auch die Tätigkeit der Nationalbank Albaniens in verschiedenen Städten des Kosovo in den frühen 40er Jahren belegt.

Mit dieser Ausstellung möchte die Bank von Albanien dazu beitragen, dass Geschichte nicht nur gesehen, sondern auch verstanden und erlebt wird, und zwar als Mittel zur Bildung und zum finanziellen Bewusstsein. In einer Zeit, in der finanzielle Entscheidungen immer komplexer werden und die Technologie die Art und Weise, wie Zahlungen abgewickelt werden, verändert, bleiben die Finanzkultur und das Vertrauen in Institutionen Schlüsselelemente für soziale Stabilität und Wohlbefinden.

Die Ausstellung „Geld erzählt: 100 Jahre Leben und Ereignisse, Bank von Albanien“ in Pristina wird dank der Zusammenarbeit mit der Zentralbank der Republik Kosovo und mit der Unterstützung institutioneller und kultureller Partner, darunter das Italienische Kulturinstitut, realisiert. Es ist ein Beispiel für kulturellen und institutionellen Austausch, der die regionalen Bindungen stärkt und der Öffentlichkeit eine gemeinsame albanische Geschichte vermittelt.

Die Bank von Albanien lädt die Öffentlichkeit und die Medien ein, die Ausstellung zu besuchen, die vom 16. bis 20. Februar 2026 in den Räumlichkeiten der Zentralbank der Republik Kosovo in Pristina eröffnet wird, und dieser Erzählung vom Geld als Geschichte des Glaubens, der Identität und des albanischen Staates zu folgen.

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