Xhuljano Kaloti, 22 Jahre alt, aus Berat, wurde den RENEA-Streitkräften in den Gewässern des Flusses Osum zur Suche nach dem 42-jährigen Ilir Kurti zu Hilfe gebracht und ist seit heute Mittag im Wasser gefangen. Versuche, ihn aus der Gegend zu bergen, in der er festsitzt, waren bisher erfolglos.
Nach Angaben von Bewohnern von Skrapar ereignete sich der Vorfall während der Suche in den Schluchten von Osum nach der Leiche des 42-jährigen Mannes, der angeblich am Abend des 19. Februar in den Fluss gesprungen war.
Quellen zufolge kippte während der Kanufahrt eines der Flöße aufgrund der starken Wasserströmung um. Dadurch wurde der 22-Jährige zwischen den Felsen in der sogenannten „Third Strait“ am Eingang einer Höhle eingeklemmt.
Er bleibt seit Stunden im Wasser. Obwohl ein Hubschrauber angefordert wurde, um ihn mit einem Seil herauszuholen, ist bisher kein Luftfahrzeug in der Gegend eingetroffen. Die niedrigen Temperaturen und das eisige Wasser in den Schluchten stellen eine ernsthafte Gefahr für das Leben des 22-Jährigen dar.
Man erfährt, dass am Unfallort lediglich Anwohner sind, die ihm mit einem Seilwurf von oben zu helfen versuchen, da die Feuerwehr aufgrund des schwierigen Geländes nicht eingreifen konnte. Bisher war es unmöglich, ihn aus dem Wasser zu holen.
Der Osum Canyon hat eine Länge von etwa 12 Kilometern und eine Tiefe von bis zu 90 Metern. Bei hohen Strömungen stellt ein Eingriff in diesem Bereich ein maximales Risiko dar, insbesondere für Personen im sauberen Alter.
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