Es gibt nicht einmal mehr einen Bäcker auf dem Markt, Peškepia: Der Bäcker wird wie ein aussterbendes Handwerk behandelt

Es gibt nicht einmal mehr einen Bäcker auf dem Markt, Peškepia: Der Bäcker wird wie ein aussterbendes Handwerk behandelt


Rund 12.000 Bäckereien, Konditoreien oder diverse Teigverarbeitungsbetriebe leiden unter Arbeitskräftemangel.

Die Situation hat den Grad der Besorgnis erreicht, den der Brotverband angibt, der ein offizielles Schreiben an das Wirtschaftsministerium mit einigen konkreten Anfragen richtete.

„Wir fordern, dass das Gehalt des Bäckers oder der Bäckerin durch spezifische Zahlungen subventioniert wird, um die hohen Löhne zu ermöglichen, die aufgrund des Arbeitskräftemangels auf dem Markt gefordert werden. Wir fordern auch die Behandlung des ‚Brotbackers‘ als verschwindendes Handwerk“, sagt der Leiter des Brot- und Konditoreiverbandes, sagt Gëzim Peshpia, Vorsitzender des Brotverbandes.

Mit Gehältern zwischen 700 und 800 Euro für junge Absolventen einer Bäcker-Berufsschule und bis zu 1.500 Euro für Berufstätige reichen diese Gehälter laut Verband nicht aus, um die Beschäftigten in dieser Branche zu binden.

„Das ist ein Trend und ein Ansporn auch für andere Berufe, aber unsere Berufe sind sehr spezifisch. Der Beruf des Bäckers ist schwierig. Gute Fachkräfte kann man in Tirana an den Fingern abzählen und haben Gehälter von über 1,5 Millionen Lek“, fügt Peshkepia hinzu.

Seit einigen Jahren sinkt die Zahl junger Menschen, die sich für eine Berufsschule für Bäcker entscheiden. Im Jahr 2018-2019 gab es 322 Schüler, während es in diesem Schuljahr insgesamt nur 86 Schüler sind.

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