Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte sich zur angespannten Lage im Nahen Osten und forderte die USA, Israel und alle Parteien zu einem sofortigen Waffenstillstand und einer Rückkehr zum Dialog auf.
Er warnte, dass hinter verschlossenen Türen „geheime Szenarien und gefährliche Berichte“ vorbereitet würden, die die Region betreffen.
Bei einem Iftar-Abendessen mit Mitgliedern des Zentralkomitees seiner Partei und lokalen Vertretern betonte Erdogan, dass die Türkei dank der Erfahrung ihres Personals und ihrer Sicherheitsstrukturen in der Lage sei, die Krise zu bewältigen. Er forderte nationale Einheit und Solidarität und betonte die Bedeutung einer starken Außenpolitik, Wirtschaft und Verteidigungsindustrie zur Bewältigung regionaler Herausforderungen.
„Wir sind uns jeder Falle, jedes geheimen Kontos und der dahinter stehenden Ambitionen bewusst. Die Türkei wird sich diesen Herausforderungen offensiv stellen und die Stabilität und Sicherheit unserer Bürger wahren“, erklärte Erdogan.
Er warnte außerdem davor, dass die Fortsetzung der Konflikte schwerwiegende Folgen für die regionale und weltweite Sicherheit haben könnte, und betonte, dass die Türkei alle Maßnahmen ergreife, um ihre Bürger und ihr Territorium zu schützen.
Der türkische Präsident gab außerdem bekannt, dass Ankara die diplomatischen Kontakte mit internationalen Führern, darunter Präsident Trump, den Führern der Emirate, Katars, Kuwaits, Saudi-Arabiens, Deutschlands und der NATO, intensiviert habe, um eine Eskalation der Situation zu verhindern.
Erdogan drückte den iranischen Opfern sein Beileid aus und verurteilte die Angriffe, die seiner Meinung nach gegen das Völkerrecht verstießen. Er betonte die Solidarität mit dem iranischen Volk und die Bedeutung eines Waffenstillstands, um die Ausbreitung von Gewalt und Krisen in der Region zu verhindern.
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