Nach dem Anstieg des Ölpreises ist eine weitere Auswirkung des Iran-Konflikts das Chaos, das in der Reisebranche entsteht.
Tausende Flüge wurden in der Konfliktregion gestrichen, aber nicht nur. Niemand weiß, wann die Normalität zurückkehren wird.
Leonard Maçi, Reiseexperte, sagt, dass diese Situation auch auf dem lokalen Markt zu spüren sei.
„Der Markt mit Israel gilt als konsolidiert. Frühjahrsreisen ab Tel-Aviv wurden auf unbestimmte Zeit abgesagt. Touristen aus Israel verpassen also den Inlandsmarkt, ohne zu wissen, wann sie ihre Flüge wieder aufnehmen können. Ebenso werden Reisen nach Dubai und Abu-Dhabi abgesagt. Für unseren Markt reichen diese Blockaden aus, um die Auswirkungen zu spüren“, sagte Maçi in E-ZONE
Gleichzeitig sind auch die Buchungen mit der Türkei zurückgegangen, nachdem bekannt wurde, dass dieses Land im Mittelpunkt von Angriffen aus dem Iran stand.
„In dieser ersten Woche sehen wir, dass sogar Reisen mit der Türkei eingeschränkt wurden. Es sind keine Telefongespräche mehr in dieses Land zu buchen. Nicht nur für kurze Wochenendausflüge, sondern auch für Sommerferien. Wir hoffen, so schnell wie möglich eine Einigung zu erzielen, damit sich die Situation wieder normalisiert.“ sagte die Katze.
Doch die Reduzierung der Flugreisen bei gleichzeitiger Erhöhung der Preise für Kohlenwasserstoffe sind Signale, die sich auch auf dem Luftverkehrsmarkt auswirken werden, indem sie die Flugtickets verteuern.
/vizionplus.tv
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