Der Präsident der Republik, Bajram Begaj, empfing heute den Parlamentspräsidenten der Republik Nordmazedonien, Afrim Gashi.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Freundschafts- und Kooperationsbeziehungen zwischen den beiden Ländern, die Probleme der Albaner in Nordmazedonien, ihre Rechte mit Schwerpunkt auf der albanischen Sprache, eine faire und angemessene Vertretung in Institutionen und die Notwendigkeit, den albanischen politischen Faktor zu vereinen, wenn es um die Verteidigung der Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz ihrer Rechte geht.
Für Präsident Begaj: „Das Gesetz über eine angemessene Vertretung und das Ohrid-Abkommen stehen nicht zur Diskussion, sondern zur Umsetzung!“
Präsident Begaj bat Sprecher Gashi um sein Engagement bei der Lösung der Forderungen von Jurastudenten, die Prüfung in albanischer Sprache abzulegen.
„Ich wünsche mir, dass den Studenten, die gegen die Prüfung in albanischer Sprache protestieren, dieses Recht zugestanden wird und dass dieser Mechanismus auf legale und faire Weise geregelt wird“, sagte Präsident Begaj.
„Albaner sind ein staatsbildender Faktor in der Republik Nordmazedonien. In einem multiethnischen Staat sind das Zusammenleben und die Verständigung zwischen ethnischen Gruppen sehr wichtig. Die institutionelle Garantie mit einem verbindlichen rechtlichen Rahmen erworbener Rechte und nicht ein Produkt zufälliger Abwägungen ist eine weitere Garantie für den tatsächlichen Fortschritt der Republik Nordmazedonien in Richtung Integrationsprozessen in der EU“, betonte das Staatsoberhaupt.
Auch die Stärkung der albanischen Diaspora, die für Präsident Begaj die „Macht und das Herz der Nation“ ist, war eines der diskutierten Themen des Treffens.
Join The Discussion