Drei Menschen wurden bei einem US-Luftangriff im Ostpazifik auf einem Schnellboot getötet, das nach Angaben des US-Militärs in den Drogenhandel verwickelt war. Mit diesem Angriff hat die Zahl der Opfer der umstrittenen Kampagne Washingtons mindestens 185 erreicht.
Der offiziellen Erklärung zufolge stand das Schiff in Verbindung mit ausländischen Organisationen, die als Terroristen eingestuft sind, und war Teil einer illegalen Operation. Das Southern Command (SOUTHCOM) der US-Armee, das für die Region Lateinamerika und Karibik zuständig ist, veröffentlichte außerdem ein kurzes Video, das den Moment der Zerstörung des Fahrzeugs zeigt.
Das US-Militär hat diesen Monat mindestens acht solcher Angriffe gemeldet, was einer AFP-Bilanz zufolge die Zahl der Todesopfer auf mindestens 185 erhöht.
Am 26. April auf Anweisung von #SOUTHCOM Der Kommandeur der Joint Task Force Southern Spear, General Francis L. Donovan, führte einen tödlichen kinetischen Angriff auf ein von Designated Terrorist Organizations betriebenes Schiff durch. Der Geheimdienst bestätigte, dass das Schiff auf bekanntem Weg unterwegs war. pic.twitter.com/br2znnUM1x
– US-Südkommando (@Southcom) 27. April 2026
Allerdings hat die Regierung von Präsident Donald Trump keine eindeutigen Beweise dafür vorgelegt, dass die angefahrenen Fahrzeuge an illegalen Aktivitäten beteiligt waren.
Die Operationen haben eine heftige Debatte über ihre Rechtmäßigkeit ausgelöst, da sie in internationalen oder ausländischen Gewässern durchgeführt wurden.
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