Die Polizei von Lezha hat offiziell auf das schwere Attentat vom Vortag am Ausgang des Dorfes Balldren reagiert, bei dem das Ehepaar Kreshnik Mujeci, 39 Jahre alt, und seine Frau, 32 Jahre alt, ihr Leben verloren.
Laut offizieller Mitteilung konnte durch die Ermittlungen eines der von den Tätern genutzten Fahrzeuge, ein „Audi A4“, identifiziert werden. Durch die Ermittlungsmaßnahmen wurden auch drei Personen identifiziert, die im Verdacht standen, an der Straftat beteiligt gewesen zu sein: die Bürger AM, 22 Jahre alt, FM, 36 Jahre alt und RM, 23 Jahre alt, alle drei Einwohner von Lezhë, die als gesucht gemeldet wurden.
Aus der Dynamik des Vorfalls geht hervor, dass das Fahrzeug „Audi A4“ das Auto des Opfers beobachtete, während ihm ein anderes Fahrzeug den Weg versperrte und es zum Anhalten zwang. Dann eröffneten die Täter das Feuer mit Salven in ihre Richtung, was den sofortigen Tod des Paares zur Folge hatte.
Ermittlungsquellen zufolge stehen die Ermittlungen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Blutfehde, während die Polizei in mehreren Wohnungen Kontrollen durchgeführt hat, um die Täter zu fassen, bisher jedoch ohne Ergebnis. Die Suche nach ihnen und ihre Festnahme wird fortgesetzt.
Dem Opfer Kreshnik Mujeci wurde der Mord an Genc Mhillaj im Jahr 2016 vorgeworfen, doch bisher stellte sich heraus, dass er nicht verurteilt worden war.
Fast ein Jahr später wurden er und sein Cousin Jozef Mujeci als Verdächtige des Mordes an Mhillaj, auch bekannt als Gent Pjetri, verhaftet. Den damaligen Ermittlungen zufolge hatte Kreshniku in Zusammenarbeit mit seinem Cousin dem Opfer den Weg versperrt und ihn nach einem Konflikt aus schwachen Beweggründen erschossen. Doch vor Gericht nahm der Fall eine Wendung.
Am 27. November 2018 befand die erste Instanz des Shkodra-Gerichts, dass beide des Mordes nicht schuldig seien. Das Berufungsgericht von Shkodër entschied am 6. November 2019, die Berufung der Staatsanwaltschaft gegen die Entscheidung der ersten Instanz nicht anzunehmen. Der Oberste Gerichtshof hingegen verwies den Fall am 31. Oktober 2024 zur Wiederverhandlung an die Berufungsinstanz zurück.
Vollständige Erklärung;
Am 26.04.2026, gegen 14:50 Uhr, schoss ein unbekannter Bürger auf der Straße „Balldren-Torovicë“ auf das Fahrzeug des Bürgers Kreshnik Mujeci.
Nach Erhalt der Benachrichtigung trafen Polizei und Rettungsdienste sofort am Unfallort ein.
Zur Untersuchung und Aufklärung des Vorfalls wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe mit Spezialisten der Schwerverbrechensermittlung der DVP Lezhë, der Kriminalpolizei sowie den besten Kriminalexperten eingesetzt, die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungsmaßnahmen am Tatort und eine Reihe weiterer Maßnahmen mit proaktiven Methoden intensiv verfolgt haben, um den Vorfall aufzuklären und rechtlich vollständig zu dokumentieren.
Die Ermittlungen wurden mit der Sichtung und Verwaltung sämtlicher Filmaufnahmen zum Bewegungsablauf der Opfer und Täter sowie der Analyse aller materiellen Beweise fortgesetzt und als Ergebnis konnte eines der von den Tätern genutzten Fahrzeuge der Marke „Audi A4“ identifiziert werden.
Nach eingehenden und professionellen Ermittlungen und der Analyse aller Beweise im Zusammenhang mit dem Vorfall war es möglich, die mutmaßlichen Täter, insbesondere die Bürger, zu identifizieren:
– AM, 22 Jahre alt, FM, 36 Jahre alt und RM, 23 Jahre alt, wohnhaft in Lezhë.
Aus der Dynamik des Ereignisses geht hervor, dass das Fahrzeug vom Typ „Audi A4“ die Bewegung des Bürgers Kreshnik Mujeci überwacht hat. Dann blockierte angeblich ein anderes Fahrzeug vom Typ „Volkswagen“ ohne Kennzeichen den Weg des Fahrzeugs, in dem der Bürger Kreshnik Mujeci zusammen mit seiner Frau unterwegs war, und die Bürger, die sich in dem Fahrzeug befanden, feuerten eine Waffensalve in Richtung seines Fahrzeugs ab.
Aus den weiteren Ermittlungshandlungen geht hervor, dass der Mord aus Rachegründen erfolgte.
Die Ermittlungen zur vollständigen rechtlichen Dokumentation des Vorfalls werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft intensiv fortgesetzt.
Was die Täter betrifft, so führten die Polizeibehörden nach ihrer Identifizierung Kontrollen in mehreren Wohnungen und anderen Räumlichkeiten durch, es war jedoch nicht möglich, sie zu finden. Diese Bürger wurden zur Fahndung erklärt.
Die Operation wird vor Ort fortgesetzt, wo die „RENEA“-Spezialeinheiten, die Nationalen Sicherheitskräfte und die operativen Strukturen der örtlichen Polizeidirektion Lezhë beteiligt waren, mit dem Ziel, sie zu lokalisieren und gefangen zu nehmen.
Darüber hinaus wird weiterhin daran gearbeitet, die Fahrzeuge und Schusswaffen zu finden und zu beschlagnahmen, die für den Mord verwendet wurden.
Die örtliche Polizeidirektion Lezhë setzt sich mit größtem Engagement für die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit sowie für die Identifizierung und Bekämpfung von Rechtswidrigkeiten ein und fordert in diesem Zusammenhang die Bürger dazu auf, den Polizeistrukturen mehr zu vertrauen und sie zu unterstützen, indem sie jeden Fall von Rechtswidrigkeiten anprangert.
/vizionplus.tv
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