Die Medienfreiheit in Albanien bleibt laut internationalen Beobachtern immer noch eine Herausforderung. Der OSZE-Botschafter in Tirana, Michel Tarran, betonte auf der in der Hauptstadt abgehaltenen Konferenz zur Rolle der Medien in Südosteuropa die Stärkung der Transparenz sowie die gesetzlichen Regelungen zum Schutz von Journalisten.
„Es wurden Maßnahmen ergriffen, um die Arbeit für Journalisten zu verbessern. Medieneigentum, Transparenz und Verpflichtungen haben sich verbessert. Die Mediengemeinschaft in Albanien ist aktiv. Ihre Stimme muss gehört und sie müssen engagiert werden. Es sind Maßnahmen zur Stärkung der Transparenz und des Rechtsschutzes erforderlich. Journalisten müssen unter höchsten Bedingungen und im Rahmen der Ethik arbeiten. Die OSZE-Präsenz wird weiterhin härter daran arbeiten, die Rolle der Journalisten zu stärken“, sagte Botschafter Michel Tarran.
Thaujse war auf derselben Linie wie Außenminister Ferit Hoxha, der zugab, dass gesetzliche Regelungen zwar möglich seien, die eigentliche Herausforderung jedoch in der Umsetzung liege.
„Wir haben eng mit der EU an rechtlichen Regelungen zu den Rechten von Journalisten zusammengearbeitet. Aber ich möchte ehrlich sein, gesetzliche Regelungen sind wichtig, aber nicht genug. Ihre Umsetzung in die Praxis ist das, was geschehen muss. Das bedeutet, ein Umfeld zu schaffen, in dem Journalisten frei berichten können, in dem unabhängige Medien sich ihre Medien finanziell leisten können und in dem Transparenz und Integrität gedeihen“, sagte Minister Hoxha.
Der OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit, Jan Braathu, war Teil des Panels und stellte fest, dass Medienfreiheit für die Demokratie von wesentlicher Bedeutung ist.
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