Viele Menschen wachen morgens mit dem Gefühl auf, „nie zu träumen“, doch laut Experten stimmt das nicht. Wir alle träumen nachts. Das Problem ist, dass das Gehirn die Träume nach dem Aufwachen oft nicht mehr im Gedächtnis speichern kann.
Schlafexperten zufolge treten Träume hauptsächlich in der REM-Phase auf, der Zeit, in der das Gehirn am aktivsten ist und Emotionen, Erinnerungen und Erlebnisse des Tages verarbeitet. Wenn wir außerhalb dieser Phase aufwachen, fällt es uns schwerer, uns an unsere Träume zu erinnern.
Die Methode, die als die effektivste Methode zur Erinnerung an Träume gilt, ist das Führen eines „Traumtagebuchs“. Experten empfehlen, einen Notizblock oder ein Telefon neben dem Bett aufzubewahren und jedes Detail, an das man sich erinnert, sofort nach dem Aufwachen aufzuschreiben, auch wenn es sich nur um Emotionen, Fragmente oder verschwommene Bilder handelt. Dadurch wird das Gehirn „trainiert“, Träumen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Ein weiterer wichtiger Tipp ist, das Telefon zu meiden, sobald Sie morgens die Augen öffnen. Der sofortige Blick auf soziale Netzwerke oder Nachrichten lenkt das Gehirn ab und lässt die Erinnerungen an den Traum sehr schnell verschwinden.
Experten empfehlen außerdem:
regelmäßiger und guter Schlaf,
Entspannen Sie sich vor dem Schlafengehen,
Vermeidung von übermäßigem Stress und Müdigkeit,
Konzentration auf die Atmung vor dem Schlafengehen.
Laut Forschern wird unsere Fähigkeit, uns mit der Zeit an sie zu erinnern, umso besser, je mehr Aufmerksamkeit wir unseren Träumen schenken.
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