Der Kampf gegen Korruption und die Beschlagnahmung von Vermögenswerten aus Straftaten sind nach wie vor eine Voraussetzung für den Beitritt Albaniens zur Europäischen Union.
Auf der Konferenz zum Thema „Konfiszierung zum Gemeinwohl“ betonte EU-Kommissar Andre Rizzo, dass unser Land Fortschritte in dieser Richtung gemacht habe, aber noch ein weiter Weg vor uns liegt.
„Der Kampf gegen die organisierte Kriminalität stellt in Albanien, der Region und anderen Ländern weiterhin eine Herausforderung dar. Die organisierte Kriminalität operiert heute grenzüberschreitend, die Technologie wird immer ausgefeilter, untergräbt das Vertrauen der Öffentlichkeit und untergräbt die Rechtsstaatlichkeit brauchen”, sagte Andre Rizzo.
Für Innenminister Besfort Lamallari besteht die Hauptaufgabe nicht nur in der Beschlagnahmung von Vermögenswerten aus Straftaten, sondern auch in deren Rückgabe an die Bürger.
„Die Vermögenswerte der Kriminalität dürfen nicht in den Taschen der Agentur verloren gehen oder vergessen werden, die wir bei unserer Machtübernahme gefunden haben. Vermögenswerte, die sich nicht verschlechtern oder Überbleibsel der kriminellen Vergangenheit bleiben dürfen. Sie müssen in den öffentlichen Nutzen, in Investitionen für die Bürger und in gemeinnützige Arbeit zurückgegeben werden. Das ist die stärkste Botschaft, die ein demokratischer Staat vermitteln kann: Der durch Kriminalität geschaffene Reichtum wird für die Bürger wieder wertvoll“, sagte Lamallari.
Lamallari gab bekannt, dass allein im Jahr 2025 Hunderte von Vermögenswerten im Wert von über 61 Millionen Euro beschlagnahmt wurden, während Tausende von beschlagnahmten und beschlagnahmten Vermögenswerten unter Verwaltung stehen.
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