Studenten strömen heute auf den Platz / Protest in Tirana zur Verteidigung der albanischen Studenten in Nordmazedonien

Studenten strömen heute auf den Platz / Protest in Tirana zur Verteidigung der albanischen Studenten in Nordmazedonien


Studenten aus Albanien, dem Kosovo und Nordmazedonien werden an diesem Dienstag in Tirana protestieren, um die Forderung nach der Entwicklung von juristischen Prüfungen in der albanischen Sprache in Nordmazedonien zu unterstützen. In der Sendung „Live in the Morning“ auf Vizion Plus erläuterten die studentischen Initiatoren des Protests, Aida Turku und Seni Cene, die Beweggründe der Organisation und ihre Bedenken hinsichtlich der Nichtdurchsetzung der Sprachrechte der Albaner in Nordmazedonien.

„Wir werden diesem Anliegen heute um 17:00 Uhr auf dem Skënderbej-Platz Ausdruck verleihen, wo wir Kollegen aus Nordmazedonien und Pristina erwarten“, erklärte Aida Turku während des Interviews.

Obwohl die Verwendung der albanischen Sprache durch das Ohrid-Abkommen und das Gesetz von 2018 garantiert ist, wird ihnen zufolge albanischen Studierenden der juristischen Fakultät in Skopje das Recht verweigert, Prüfungen in ihrer Muttersprache abzuhalten. Sie betonten, dass dieses Problem nicht mit mangelnden Kenntnissen der mazedonischen Sprache zusammenhängt, sondern mit der Achtung eines erworbenen Rechts und der Wahrung der nationalen Würde.

Aida Turku sagte, dass eine Gruppe von Studenten aus Tirana nach Skopje gereist sei, um sich dem Protest ihrer Kollegen anzuschließen, aber daran gehindert worden sei, zu protestieren. Sie kündigte an, dass der Protest in Tirana um 17:00 Uhr auf dem Skënderbej-Platz stattfinden werde, von wo aus die Studenten friedlich in Richtung der Botschaft Nordmazedoniens marschieren würden.

Andererseits bezeichnete Seni Cene das Recht auf Protest als ein Grundrecht der Verfassung und sagte, dass die Entwicklung von Tests in einer anderen Sprache zu Ungleichheit für albanische Studenten führe. Als Beispiele nannte er europäische Vorbilder wie Belgien und die Schweiz, wo in Verwaltung und Universitäten mehrere Amtssprachen gewährleistet sind.

Die Studierenden gaben außerdem an, dass sie Signale der Einschüchterung und Drohungen gegen die Protestteilnehmer erhalten hätten, betonten jedoch, dass sie sich nicht von ihrer Sache zurückziehen würden. Sie riefen Bürger und Studierende albanischer Universitäten dazu auf, sich der friedlichen Versammlung zur Unterstützung der Rechte der Albaner in Nordmazedonien anzuschließen.

/vizionplus.tv

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