Nach drei Monaten Totalausfall ist das Internet im Iran zurück

Nach drei Monaten Totalausfall ist das Internet im Iran zurück


Nach fast drei Monaten völliger Sperrung kehrt das Internet allmählich in den Iran zurück. Die Nachricht wurde vom ersten Vizepräsidenten des Landes, Mohammad Reza Aref, bestätigt, der erklärte, es sei „der erste Schritt hin zu einem freien und regulierten Zugang zum Cyberspace.“

Nach Angaben internationaler Gruppen, die das Internet überwachen, Netzblöcke UND KlopfenDie Wiederherstellung des Dienstes erfolgte nur teilweise, während viele Netze im Land weiterhin außer Betrieb sind.

Die iranische Regierung blockierte am 28. Februar das Internet, nachdem die Angriffe der USA und Israels begonnen hatten. Die iranischen Behörden argumentierten, dass die Maßnahme ergriffen wurde, um Spionage, Überwachung und Cyberangriffe zu verhindern. Dies gilt als einer der längsten landesweiten Internetausfälle, die jemals aufgezeichnet wurden.

Einwohner von Teheran berichteten, dass sie über heimische WLAN-Netzwerke wieder eine Verbindung zum Internet herstellen konnten. Ein Content-Ersteller der BBC sagte, die Rückkehr des Internets werde es ihm ermöglichen, einen Teil seines Einkommens wieder aufzunehmen.

Experten warnen jedoch, dass die Erholung möglicherweise nicht vollständig oder nachhaltig sein wird. Der Forschungsdirektor von Netblocks, Isik Mater, erklärte, dass die Rückkehr des Internets im Iran in früheren Fällen mit stärkeren Einschränkungen und strengeren Kontrollen durch die Behörden verbunden gewesen sei.

Der jüngste Ausfall ereignete sich nur einen Monat, nachdem der Iran nach einer weiteren Blockade, die während der Proteste gegen die Regierung im Januar verhängt worden war, wieder vollständigen Internetzugang erlangt hatte.

Unterdessen bleiben die Spannungen zwischen Iran und den USA hoch. Teheran verurteilte die jüngsten US-Angriffe und bezeichnete sie als „schwerwiegende Verstöße“ gegen den am 8. April vereinbarten Waffenstillstand.

Im Gegenzug sagten die USA, sie hätten iranische Raketenstützpunkte und Marineschiffe angegriffen, die versuchten, im Süden Irans Minen zu legen, was Washington als „Selbstverteidigungsangriffe“ bezeichnete.

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