Xi Jinping und Kim Jong Un stärken die strategische Allianz zwischen China und Nordkorea

Xi Jinping und Kim Jong Un stärken die strategische Allianz zwischen China und Nordkorea


Der Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Nordkorea markierte offenbar einen wichtigen Moment in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern und signalisierte nicht nur die Fortsetzung der traditionellen Partnerschaft, sondern auch ihre Anpassung an die neuen geopolitischen Realitäten.

Laut nordkoreanischen Staatsmedien haben Xi und Kim Jong Un einen „langfristigen Plan“ für die Entwicklung bilateraler Beziehungen gebilligt. Die Formulierung deutet darauf hin, dass Peking und Pjöngjang versuchen, ihren Beziehungen eine strategischere und langfristigere Dimension zu verleihen.

Der Besuch fand zu einer Zeit statt, in der die internationale Landschaft immer komplizierter geworden ist. Die Beziehungen zwischen China und den USA bleiben an mehreren Fronten angespannt, während der Krieg in der Ukraine Nordkorea deutlich näher an Russland herangeführt hat. In diesem Zusammenhang scheint Peking zu versuchen, seinen Einfluss auf einen historischen Verbündeten zu behaupten, der in den letzten Jahren eine immer engere Partnerschaft mit Moskau entwickelt hat.

In von der Staatsagentur KCNA veröffentlichten Stellungnahmen werden die „revolutionäre Freundschaft“ und die „engen sozialen Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern hervorgehoben. Diese Begriffe sind in der politischen Rhetorik von Pjöngjang und Peking nicht neu, aber ihre Verwendung in diesem Moment zeigt, dass beide Seiten angesichts internationaler Herausforderungen ein klares Zeichen ihrer Einheit senden wollen.

Für Nordkorea bleibt die chinesische Unterstützung sowohl wirtschaftlich als auch diplomatisch von entscheidender Bedeutung. Ein wesentliches Element des Besuchs war der Schwerpunkt auf der institutionellen und militärischen Zusammenarbeit.

Chinesische Medien berichteten, dass Präsident Xi Interesse an einer Stärkung der diplomatischen, sicherheitspolitischen und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit bekundet habe. Dies hat Spekulationen angeheizt, dass China die Veränderungen im nordkoreanischen Militär besser verstehen möchte, insbesondere nach der Vertiefung der militärischen Beziehungen zwischen Pjöngjang und Moskau.

Die Sicherheitszusammenarbeit könnte in den kommenden Jahren ein immer wichtigeres Element der chinesisch-nordkoreanischen Beziehungen werden.

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