Der Tourismus hat in den ersten drei Monaten des Jahres einen Rekordumsatz von über 1 Milliarde Euro erwirtschaftet. Nach Angaben der Bank von Albanien sind die Ausgaben der Ausländer im Land im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 % gestiegen, während auch die Touristenströme deutlich zugenommen haben.
Unterdessen zeigen Statistiken einen Anstieg der Ausgaben der Albaner im Ausland, nämlich 579 Millionen Euro im Zeitraum Januar bis März. Die zu „Money Report“ geladene Wirtschaftsexpertin Romina Radonshiqi sagte, die Zahlen belegen, dass der Tourismus in Albanien nicht mehr saisonabhängig, sondern wieder ganzjährig sei.
„Albanien entwickelt sich zu einer ganzjährigen Touristenattraktion. Das hat positive Auswirkungen auf den Tourismussektor, aber auch auf Unternehmen, die in direktem Zusammenhang mit dem Tourismus stehen. Die ersten Monate des Jahres sind die fragilsten Monate, denn dann beginnt die Planung, wie man sparen kann“, sagte sie.
Sie blieb auch bei dem seit Tagen andauernden Protest gegen das Projekt in Zvrnec stehen. Ihrer Meinung nach kann sich dieser Protest negativ auf den Tourismussektor auswirken und somit die Chancen erhöhen, dass Ausländer ihn als weitere Urlaubsalternative betrachten.
„Dieser Protest wird auch in den internationalen Medien geäußert. Der Protest könnte negative Auswirkungen haben und Albanien durch ein anderes Ziel ersetzen. Viele Einwanderer bringen Geld für Investitionen nach Albanien. Die Diaspora betrachtet Albanien bereits als Investitionsmöglichkeit“, sagte sie.
Join The Discussion