Inmitten der Tragödie, die durch zwei verheerende Erdbeben in Venezuela verursacht wurde, wurde eine Mutter zum Symbol der Opferbereitschaft und gab ihr Leben, um ihre kleine Tochter zu retten.
Die Nachricht wurde vom venezolanischen Fußballspieler Héctor Bello veröffentlicht, der durch eine emotionale Nachricht auf Instagram bekannt gab, dass seine Frau Andrea ihr Leben geopfert habe, um ihre Tochter während zweier starker Erdbeben zu schützen.
„Ich werde unserer Tochter die Geschichte erzählen, wie Sie sie gerettet haben. Und auch Ihr Leben für sie, wie Sie eine mutige Frau waren, die sie bis zu Ihrem letzten Atemzug nie verlassen hat“, schrieb Bello.
Lokalen Medien zufolge wurde Andrea tot unter den Trümmern aufgefunden, während die Tochter des Paares überlebte. Der Fußballer gab bekannt, dass seine Tochter zusammen mit ihrer Tante außer Lebensgefahr im Krankenhaus liegt.
In einer weiteren rührenden Nachricht schrieb Bello: „Wie soll ich unserer Tochter erklären, dass Sie Ihr Leben verloren haben, um ihres zu retten, und ich nicht da war, um etwas zu tun? Geben Sie mir Kraft.“
Unterdessen setzen Such- und Rettungsteams ihre Einsätze in den von der Katastrophe betroffenen Gebieten fort, wo bisher mindestens 920 Opfer und über 3.000 Verletzte gemeldet wurden. Dutzende Menschen werden noch immer vermisst.
Unter den Opfern sind zwei junge Fußballer. Der Caracas Fútbol Club bestätigte den Tod des Spielers der U-18-Mannschaft, Razan Sijaa, der zusammen mit seiner Familie in La Guaira starb. Auch der Fußballspieler Victor Palacios, Mitglied der Akademie des Club Sport San Agustín, kam ums Leben.
Die Katastrophe hat auch bekannte Persönlichkeiten getroffen. Die ehemalige Miss Venezuela, Giselle Reyes, gab bekannt, dass ihre Mutter verstorben sei, nachdem das Gebäude, in dem sie lebte, aufgrund des Erdbebens eingestürzt sei. Ihren Angaben zufolge erlitt die Mutter durch den starken Schock einen Herzinfarkt.
Die Behörden haben außerdem den Tod von vier spanischen Staatsangehörigen, einem Portugiesen und zwei Brasilianern bestätigt, während viele andere weiterhin vermisst werden. Die Such- und Rettungseinsätze gehen weiter, die Zahl der Opfer wird voraussichtlich steigen.
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