Venezuela steht vor einer der schlimmsten Naturkatastrophen seiner modernen Geschichte, nachdem das Land im Abstand von nur 39 Sekunden von zwei starken Erdbeben erschüttert wurde. Das Gleichgewicht verschlechtert sich von Stunde zu Stunde, während die Behörden bekannt geben, dass die Zahl der Opfer 920 erreicht hat und über 4.300 weitere verletzt wurden. Mehr als 50.000 Menschen werden vermisst.
Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 verursachten den Einsturz von Hunderten von Gebäuden, schwere Schäden an der Infrastruktur und blockierten Hauptstraßen in mehreren Teilen des Landes. Die Küstenprovinz La Guaira und die Hauptstadt Caracas gehören zu den am stärksten betroffenen Regionen. Rettungsteams suchen weiterhin in den Trümmern nach Überlebenden.
Die Krankenhäuser sind voll ausgelastet, während Tausende Familien obdachlos geworden sind. Auch am Hauptflughafen des Landes wurden erhebliche Schäden gemeldet, die das Eintreffen humanitärer Hilfe erschwerten. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen und die vollständige Mobilisierung der Einsatzkräfte gefordert.
Unterdessen hat die internationale Gemeinschaft ihre Solidarität mit Venezuela zum Ausdruck gebracht und mehrere Länder haben die Entsendung humanitärer Hilfe und spezialisierter Such- und Rettungsteams angekündigt. Experten warnen, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen könnte, da noch immer viele Menschen unter den Trümmern eingeschlossen seien und die Suchaktionen unvermindert weitergehen.
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