Die Gewalt von drei Teenagern in Fier gegen Gleichaltrige machte erneut auf die Situation der albanischen Gesellschaft aufmerksam.
Doch die Situation verschlimmerte sich noch mehr, nachdem der Generaldirektor der Staatspolizei, Skënder Hita, heute erklärt hatte, dass er den Beamten, der den Vorfall zu verheimlichen versuchte, aus den Reihen der Polizei entlassen habe, da er verdächtigt werde, eine inakzeptable Beziehung zu einem der gewalttätigen Mädchen gehabt zu haben.
Auf Einladung an diesem Donnerstag zu „Quo Vadis“ auf Vizion Plus, moderiert von Pranvera Borakaj, erklärte der Sicherheitsexperte Fatjon Softa, dass diese Veranstaltung einmal mehr den Zustand der albanischen Gesellschaft gezeigt habe.
Auszüge aus dem Gespräch:
Boracay: Wie normal ist die Beziehung zwischen einem Polizisten und einem der gewalttätigen Mädchen? Wurde die Veranstaltung auch geheim gehalten?
Softa: Das Ereignis ist ernst. Noch gravierender wird es, wenn auch ein Polizist beteiligt ist, der diese Fälle nicht nur aufnehmen, sondern auch Stellung beziehen muss. Die Tatsache, dass Hita sagte, sie habe eine inakzeptable Beziehung, klärte nicht, mit wem. Wenn wir den Fall hätten, dass eine unangemessene Beziehung zu einem Minderjährigen bestand, hätten wir ein weiteres Verbrechen.
Boracay: Es hätte erschöpfend auf die Einzelheiten eingehen sollen.
Softa: Hätte die Mutter des Täters mit diesen Aussagen nicht öffentlich Stellung bezogen, hätte der Fall geheim gehalten werden können. Selbst im ersten Fall wurde dieses Problem nicht aufgedeckt. Es ist der zweite Fall von Gewaltanwendung. Die Veröffentlichung des Videos, das die Öffentlichkeit schockierte, lenkte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich und zeigte, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelte. Gewalt in sozialen Netzwerken ist in Mode gekommen. Wir erinnern uns auch an einen Fall, als zwei Mädchen, die einer älteren Frau dienten, Gewalt gegen sie anwendeten. Dies zeigt, dass wir als Gesellschaft ein ernstes Problem haben.
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