Der Botschafter der OSZE-Präsenz in Albanien, Michel Tarran, erklärte, dass Bürgerproteste ein normaler Bestandteil der Demokratie seien, während die größte Herausforderung für die albanische Politik weiterhin der Aufbau eines konstruktiven Dialogs zwischen den Parteien bleibe.
Tarran würdigte die Tatsache, dass die Proteste in Albanien größtenteils friedlich verlaufen und das Recht der Bürger auf freie Meinungsäußerung respektiert werden.
„Proteste sind ein normaler Aspekt des demokratischen Lebens und ich freue mich, dass Albanien zu einem Land geworden ist, in dem solche Proteste auf sehr zivile und friedliche Weise organisiert werden. Es gab einige Vorfälle, aber im Allgemeinen gab es nach mehr als einem Monat keine schwerwiegenden Vorfälle“, sagte der Botschafter.
Als er das politische Klima im Land kommentierte, betonte er auch den hohen Grad der Polarisierung und betonte, dass die Existenz unterschiedlicher politischer Kräfte ein normales Merkmal der Demokratie sei.
„Dass es in der Politik zwei, drei oder mehr Pole gibt, ist etwas Normales. Es ist ein Merkmal demokratischer Länder. Leider ist der politische Dialog in Albanien nicht auf dem richtigen Niveau“, erklärte Michel Tarran.
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