Die deutsche Botschaft in Tirana begrüßte den Abschluss der ersten drei Kapitel der Verhandlungen Albaniens mit der Europäischen Union und bezeichnete dies als einen wichtigen Schritt im Integrationsprozess.
In einer offiziellen Antwort begrüßte die Botschaft die Entwicklung der neunten Regierungskonferenz zwischen Albanien und der EU, bei der die Kapitel 25 (Wissenschaft und Forschung), 26 (Bildung und Kultur) und 30 (Außenbeziehungen) vorübergehend geschlossen wurden.
Nach Angaben der Deutschen Botschaft beweist diese Entwicklung die Bereitschaft Albaniens, sich in Schlüsselbereiche der Politik der Europäischen Union zu integrieren, die Zusammenarbeit in wissenschaftlicher Forschung und Innovation zu vertiefen, die Beziehungen in Bildung und Kultur zu stärken sowie zur Erhöhung der wirtschaftlichen Sicherheit der EU beizutragen.
In der Erklärung werden die Bemühungen der albanischen Behörden, diesen Schritt zu erreichen, gewürdigt, gleichzeitig wird betont, dass es wichtig sei, in den verbleibenden Kapiteln der Verhandlungen das gleiche Tempo beizubehalten.
Die Botschaft bringt ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass Albanien die Reformen entschlossen fortsetzen und konkrete und nachhaltige Ergebnisse erzielen wird, insbesondere im Bereich „Grundlagen“, der als zentral im Beitrittsprozess gilt.
Abschließend bekräftigt Deutschland seine Unterstützung für die europäische Perspektive Albaniens und äußert die Erwartung weiterer Fortschritte in den Verhandlungen, basierend auf den konkreten Erfolgen des Landes und der Erfüllung der vereinbarten Kriterien.
„Wir begrüßen die neunte Regierungskonferenz mit Albanien und die vorübergehende Schließung der Kapitel 25, 26 und 30 – der ersten Kapitel, die auf dem Weg Albaniens in die EU abgeschlossen werden. Dies zeigt die Bereitschaft Albaniens, sich in wichtige EU-Politikbereiche zu integrieren, die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und Innovation zu vertiefen, engere Bildungs- und Kulturbeziehungen zu fördern und zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit der EU beizutragen.“
Wir schätzen die Bemühungen der albanischen Behörden, diesen historischen Moment zu erreichen, und ermutigen sie, diese positive Dynamik während der weiteren Arbeit an den verbleibenden Kapiteln aufrechtzuerhalten. Wir sind zuversichtlich, dass Albanien auf diesen Fortschritten aufbauen, seinen Reformkurs mit der gleichen Entschlossenheit fortsetzen und konkrete und nachhaltige Ergebnisse erzielen wird – auch im Bereich Basics.
„Wir bekräftigen unsere Unterstützung für die europäische Perspektive Albaniens und erwarten weitere Fortschritte im Aufnahmeprozess, basierend auf den eigenen Erfolgen und der Erfüllung der vereinbarten Kriterien“, heißt es in der Antwort der Botschaft.
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