Die EU unterstützt die Einschränkung des Zugangs zu sozialen Netzwerken für Minderjährige

Die EU unterstützt die Einschränkung des Zugangs zu sozialen Netzwerken für Minderjährige


Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich dafür ausgesprochen, Altersbeschränkungen für den Zugang zu Social-Media-Plattformen einzuführen, haben jedoch deutlich gemacht, dass sie nicht die Absicht haben, ihre nationalen Befugnisse in dieser Angelegenheit an Brüssel abzugeben.

„Der Europäische Rat betont, wie wichtig es ist, Minderjährige zu schützen, auch im digitalen Zeitalter der Mehrheit – indem er den Zugang von Kindern zu sozialen Medien einschränkt und die nationalen Zuständigkeiten respektiert“, heißt es in der gestern auf dem EU-Gipfel in Brüssel verabschiedeten Erklärung.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat der Debatte kürzlich mit ihrer Forderung nach einem EU-weiten Mindestalter – für die Nutzung sozialer Medien – neuen Schwung verliehen.

Von der Leyen hat mögliche Altersbeschränkungen für soziale Medien mit Beschränkungen des Tabak- und Alkoholkonsums verglichen.

Sie erwähnte auch Australien, wo das Parlament im November 2024 ein Gesetz verabschiedete, das den Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche einschränkt.

Nach den neuen Regeln dürfen nur Nutzer ab 16 Jahren auf die Plattformen zugreifen. Die Maßnahme wird im Dezember in Kraft treten.

Die Europäische Kommission arbeitet bereits an den technischen Grundlagen für Altersbeschränkungen.

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