Der Präsident der Republik, Bajram Begaj, nahm am zweiten Weltgipfel für soziale Entwicklung der Vereinten Nationen in Doha, Katar, teil.
Auf diesem Gipfel kamen Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt zusammen, um zu handeln und Verpflichtungen für die soziale Entwicklung zu erfüllen und soziale Ungleichheit zu vermeiden.
Der Weltsozialgipfel in Doha ist eine Gelegenheit für unser Land, sein Engagement für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zu bekräftigen, internationale Partnerschaften zu vertiefen und Reformen und Erfolge im Bereich der sozialen Inklusion zu fördern.
Präsident Begaj bezeichnete den Doha-Gipfel als einen Aufruf zum Handeln für eine neue Ära der sozialen Gerechtigkeit und Solidarität und betonte in seiner Rede, dass Albanien als Land, das sich dynamisch auf dem Weg zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union befindet, ihn als wichtige Plattform schätzt, um die nationale Sozialpolitik an internationale Standards anzupassen.
In Bezug auf die Nationale Strategie für die Entwicklung und Integration Albaniens betonte Präsident Begaj das Ziel, die nationale Entwicklung mit der europäischen Integration in Einklang zu bringen und so eine bessere Regierungsführung und eine verbesserte Lebensqualität für alle Bürger sicherzustellen.
„Wir haben unsere Gesundheits-, Bildungs-, Beschäftigungs- und Sozialsysteme reformiert, um Zugang und Gerechtigkeit für alle zu gewährleisten. Die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen hat staatliche Institutionen transparenter und für unsere Bürger zugänglicher gemacht“, erklärte der Präsident der Republik.
Während seiner Rede wies das Staatsoberhaupt darauf hin, dass die Vereinten Nationen Albaniens starkes Engagement für die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der sozialen Eingliederung als Teil unserer Sozialschutzstrategie anerkannt haben.
„Wir wissen jedoch, dass Fortschritt niemals als selbstverständlich angesehen werden sollte“, fuhr Präsident Begaj fort. „Während wir mit digitalen, demografischen und ökologischen Veränderungen konfrontiert sind, müssen sich die Sozialschutzsysteme weiterentwickeln und an neue Realitäten anpassen.“ Die heutige gesellschaftliche Entwicklung kann nicht von den großen Veränderungen unserer Zeit getrennt werden, etwa den digitalen, demografischen und ökologischen. „Wir müssen die digitale Kluft überwinden, ländliche Gemeinden stärken und soziale Systeme angesichts der Auswirkungen des Klimawandels stabil machen“, sagte das Staatsoberhaupt.
„Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, diesen Gipfel zu einem Wendepunkt zu machen, um die Menschheit in den Mittelpunkt der Entwicklung zu stellen“, schloss der Präsident der Republik seine Rede.
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