Der Online-Verkauf wächst in Albanien rasant, ein großer Teil dieses Marktes wird jedoch weiterhin informell abgewickelt.
Aus diesem Grund hat das Finanzministerium neue Maßnahmen ergriffen und einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, der Teil des Fiskalpakets für das nächste Jahr ist.
Dieser Entwurf zielt darauf ab, klare Regeln für alle Online-Sites festzulegen, die ohne geschäftliches NIPT betrieben werden oder keine Einkünfte angeben.
„Wir beschließen zum ersten Mal, dass Online-Unternehmen ihre Daten wie den Handelsnamen, das NIPT, die Adresse der Aktivität und andere informative Elemente veröffentlichen. Dies ist eine Maßnahme, die wir für fair und im Dienste des Verbrauchers halten. AKEP hat das Recht, wenn es einen Verstoß feststellt, ihre Aktivitäten auszusetzen. Kurz gesagt, der Online-Markt wird nicht länger außerhalb der Spielregeln agieren“, sagte Minister Malay bei der Präsentation des Steuerpakets vor dem Ausschuss für Recht und öffentliche Verwaltung.
Parallel zur Regulierung des Online-Marktes ergreift die Regierung konkrete Schritte, um den Bargeldverbrauch in der Wirtschaft zu reduzieren. Private Betreiber im Tourismus- und Transportsektor müssen mit elektronischen Zahlungsgeräten (POS) ausgestattet werden, während für Unternehmen in anderen Sektoren neue Beschränkungen für Barzahlungen gelten.
„Der wichtigste Teil dieser Initiative betrifft die Reduzierung des Einsatzes von physischem Geld. Unternehmen können Zahlungen untereinander bis zu 100.000 Lek leisten, statt bisher 150.000, während alle Beträge über dieser Grenze nur über Banken abgewickelt werden. Außerdem dürfen Unternehmen Waren bis zu 500.000 Lek gegen Barzahlung an Verbraucher verkaufen. Bis zum 30. Mai nächsten Jahres müssen Betreiber im Transportsektor und im Tourismus gerüstet sein.“ mit den notwendigen Tools für den elektronischen Zahlungsverkehr ausgestattet”, fügte Malaj hinzu.
Minister Malaj erinnerte auch an die anderen bereits veröffentlichten Anreize, den Erlass von Steuer- und Zollpflichten, die Neubewertung von Immobilien um 5 % sowie die Rückerstattung von 10 % an die Landwirte für jede von den Sammlern erhaltene Rechnung. Er fügte hinzu, dass die Sportvereine und die Sportler selbst von der Steuer auf Einnahmen aus Sponsoring befreit werden, eine Maßnahme, die seiner Meinung nach die Entwicklung des Sports im Land fördern wird./vizionplus.tv
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