Rund zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens zwischen Albanien und Frankreich zur Qualitätsentwicklung im Tourismus begann Anfang dieses Jahres dessen Umsetzung. Ziel ist es, die Dienstleistungen für ausländische Touristen zu verbessern und möglichst viele Einnahmen für den Staatshaushalt abzuschöpfen.
„Es wurde ein Vertrag mit einem französischen Unternehmen geschlossen, das sich bereits in Albanien niedergelassen hat und sich mit 4- und 5-Sterne-Hotels befassen wird, mit dem Ziel, vor allem die Servicequalität zu steigern und Michelin-Stern-Standards in die Küche einzuführen. Heute werden wir zusammen mit der französischen Agentur in die Stadt Durrës fahren, um mit Hotels zusammenzuarbeiten“, sagt Kujtim Dervishaj, Leiter des Verbandes der Restaurants und Gasthäuser.
Parallel zur Steigerung der Servicequalität der Hotels sollen auch die Übernachtungspreise erhöht und damit näher an das Niveau anderer Länder der Region wie Montenegro, Kroatien oder Griechenland herangeführt werden.
„Die französische Agentur, die ihre Tätigkeit in Albanien aufgenommen hat, zielt darauf ab, hochrangige Touristen zu bringen. Es wird keine Hotelzimmer mehr mit sehr niedrigen Preisen geben.
Nach Angaben der Bank von Albanien gab ein Tourist im vergangenen Jahr durchschnittlich 440 Euro aus, ein niedriger Wert im Vergleich zu den Ländern der Region./vizionplus.tv
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