Die Zahl der Todesopfer durch den russischen Angriff auf ein Frachtschiff vor der Küste der ukrainischen Stadt Odessa ist nach Angaben ukrainischer Behörden auf zehn gestiegen.
Das unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrende Schiff „Golden Leo“ wurde am Sonntag von einer russischen Marschflugrakete getroffen, was zu einem Großbrand führte. Nach dem Angriff fand eine Such- und Rettungsaktion statt, die die ganze Nacht dauerte.
Die ukrainische Hafenbehörde gab bekannt, dass neun Besatzungsmitglieder und ein Hafenlotse getötet wurden. Indien bestätigte später, dass vier der Opfer seine Staatsangehörigen waren.
Die Region Odessa war in den letzten Wochen wiederholt Gegenstand russischer Angriffe. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Oleh Kiper kamen allein im Juli 28 Menschen durch russische Luftangriffe in dieser Region ums Leben.
Unterdessen haben sich die Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verschärft. Der Angriff auf den Goldenen Löwen gilt als der bisher tödlichste seiner Art.
Das indische Außenministerium verurteilte den Angriff und betonte, dass die Gefährdung des Lebens von Besatzungsmitgliedern und die Verletzung der Freiheit der Schifffahrt inakzeptabel seien und vermieden werden müssten.
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