Einwanderer „stürzen“ Spanien und Italien ab

Einwanderer „stürzen“ Spanien und Italien ab


Über das Gleichgewicht der Regierung hinaus gibt es nicht viel, was die italienische Premierministerin Giorgia Meloni und den spanischen Premierminister Pedro Sánchez eint. Vor allem die Einwanderungspolitik!

Während der Debatte gestern, am 18. Juni, beim Europäischen Rat begrüßte die dänische Premierministerin Mette Frederiksen die Abstimmung des Europäischen Parlaments über die neue Verordnung zur Rückkehr von Migranten und forderte die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, eine strategische Debatte über die Einwanderungspolitik zu führen.

Doch dann ergriff Pedro Sánchez das Wort und äußerte seinen Widerstand. Der spanische Premierminister sagte, er sehe keine Notwendigkeit für weitere strategische Debatten und lehnte die neue Rückführungsregelung mit der Begründung ab, dass sie keine konkreten Ergebnisse bringen würde.

An diesem Punkt intervenierte Giorgia Meloni, die die Entscheidung der spanischen Regierung, Hunderttausende Einwanderer ohne Papiere zu legalisieren, scharf kritisierte.

Der italienische Premierminister warf Sánchez vor, dass diese Maßnahme nicht nur Spanien betreffe, sondern auch Konsequenzen für die Nachbarländer habe und deren Einwanderungspolitik beeinflusse.

Sogar der belgische Premierminister Bart De Wever mischte sich in die Debatte ein und sagte kurz: Ich bin in Mettes Team!

Um eine Eskalation der Pattsituation zu vermeiden, brach der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, die Diskussion ab und kündigte an, dass das Thema auf einem künftigen Gipfel umfassender behandelt werde.

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