Hurrikan Melissa traf diesen Mittwoch auf Kuba, nur wenige Stunden nachdem er das benachbarte Jamaika verwüstet hatte, und war der stärkste Sturm, der die Insel je getroffen hat Karibik.
Nach dem heftigen Sturm kursierten Fotos und Videos im Netz, die die massiven Zerstörungen zeigen, während der größte Teil der Insel ohne Strom ist und Häuser überflutet sind.
Ein örtlicher Beamter beschrieb die Szene laut BBC als „wie eine Szene aus einem Apokalypsefilm“. Die Kommunikation wurde unterbrochen und das wahre Ausmaß des Schadens bleibt unbekannt. Premierminister Andre Holness erklärte Jamaika zum „Katastrophengebiet“ und warnte vor umfangreichen Schäden an Krankenhäusern, Häusern und Unternehmen.
Im Norden wurde das Touristenzentrum von Montego Bay überschwemmt. Der Bürgermeister sagte den Medien, dass die Stadt durch Wasser in zwei Teile geteilt sei. Die Straßen sind unpassierbar, der Flughafen bleibt geschlossen und der Schaden für den Tourismus wird als groß eingeschätzt. Die Behörden warnen sogar vor der Gefahr, dass in Wohngebieten aufgrund des steigenden Wasserspiegels Krokodile auftauchen, und auf Filmaufnahmen sind auch Haie zu sehen.

Melissa verwüstete die Süd- und Ostküste Kubas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Meilen pro Stunde, teilte das US National Hurricane Center mit.
„Melissa“ war der stärkere Hurrikan als „Katrina“, der 2005 New Orleans dem Erdboden gleichmachte./vizionplus.tv
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