Sechzig Ermittler suchen noch immer nach vier Verdächtigen, die beim Louvre-Raub mit Schmuck geflohen sind. Ermittler der BRB-Spezialeinheit fahnden nach den Verdächtigen, wobei möglicherweise DNA auf von den Dieben zurückgelassenen Gegenständen dabei helfen könnte, die Ermittlungen voranzutreiben.
Nach Informationen der Zeitung Le Parisien fanden die Ermittler einen Motorradhelm eines der Verdächtigen, einen Griff an einem Portalkran (Hubarbeitsbühne) sowie einen Helm und Schlüssel.
Einer der vom BRB untersuchten Hinweise ist ein Portalkran, der angeblich seinem Besitzer aus der Gemeinde Louvre im nördlichen Val-d’Oise gestohlen wurde, der ihn auf der französischen Wiederverkaufsseite Leboncoin zum Verkauf angeboten hatte.
Die angeblichen Käufer sollen den Eigentümer angegriffen haben und mit dem Kran geflohen sein, ohne zu bezahlen. Er reichte am 10. Oktober eine Diebstahlsanzeige ein, berichtete Le Figaro.
Verdächtige haben am Sonntag in weniger als sieben Minuten die Apollo-Galerie (Galerie d’Apollon) im berühmten Louvre-Museum gestohlen.
Sie nutzten die Hubarbeitsbühne, um einen Balkon in der Nähe der Seine zu erreichen, wo zwei der Diebe in die Galerie gelangten, indem sie mit Elektrowerkzeugen das Fenster aufschnitten.
Nach Angaben des Kulturministeriums stahlen sie „acht Objekte von unschätzbarem Kulturerbewert“, verloren jedoch die Krone der Kaiserin Eugenie, die auf dem Fluchtweg beschädigt wurde.
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