Irans Nationalmannschaft erhielt amerikanische Visa, um im Juni zu drei Gruppenspielen nach Los Angeles und Seattle reisen zu können, doch die Lage bleibt angespannt.
Unmittelbar nachdem Medien wie Al-Jhariza über die Entscheidung der US-Regierung berichteten, der Mannschaft Visa auszustellen, gab es Vorwürfe seitens des iranischen Fußballverbandes.
Wie die britische BBC berichtete, gaben iranische Beamte an, dass einige festangestellte Mitarbeiter keine Visa erhalten hätten und ihnen daher nicht erlaubt sei, die amerikanische Grenze zu überqueren.
Die iranische Botschaft in der Türkei warf in einer offiziellen Stellungnahme vor, dass es sich hierbei um eine politische Einmischung in den Sport handele.
Die Tageszeitung „New York Times“ schreibt, dass die amerikanischen Behörden davor gewarnt hätten, dass Iran unter dem Vorwand der Weltmeisterschaft Terroristen in die USA einschleusen werde.
Es ist nicht bekannt, ob die gesperrten Personen ein Visum erhalten, aber Hauptsache, die iranische Nationalmannschaft kann an den Gruppenspielen teilnehmen.
Die repräsentative Mannschaft des Golfstaates trainierte zwei Wochen lang in Antalya (Türkei) und schloss die Vorbereitungen mit einem 2:0-Sieg über Mali ab. Anschließend reiste sie nach Mexiko, wo sie während der Weltmeisterschaft ihren Stützpunkt haben wird.
Die Spiele finden am 16. Juni gegen Neuseeland und am 21. Juni gegen Belgien in Los Angeles sowie am 27. Juni gegen Ägypten in Seattle statt.
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