Die Vereinigten Staaten genehmigten am Montag den Verkauf von iranischem Öl bis Ende August, nachdem US-Beamte am Wochenende in der Schweiz „produktive Gespräche“ zwischen Delegationen aus Washington und Teheran geführt hatten.
US-Finanzminister Scott Bessent gab bekannt, dass das Finanzministerium im Rahmen einer Rahmenvereinbarung eine 60-tägige befristete allgemeine Lizenz erteilt habe, die die Produktion, den Transport und den Verkauf von iranischem Öl erlaubt.
Zu den erlaubten Geschäften gehört laut Bessent auch die Einfuhr von Rohöl, petrochemischen Produkten und Ölderivaten iranischer Herkunft in die USA. Die Lizenz erlaubt jedoch keine Transaktionen mit Bezug zu Nordkorea oder Kuba.
Zuvor hatte US-Vizepräsident JD Vance erklärt, dass bei den Gesprächen in der Schweiz „erhebliche Fortschritte“ erzielt worden seien, obwohl Iran am Wochenende angekündigt hatte, die Straße von Hormus geschlossen zu haben. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) stellte jedoch klar, dass die Straße von Hormus nicht gesperrt sei. Vance gab außerdem bekannt, dass Teheran zugestimmt habe, den Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Rückkehr in den Iran zu gestatten.
Bessent seinerseits sagte, die iranische Regierung sei bestrebt, die freie und ununterbrochene Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.
Unterdessen hat die US-Marine die Blockade iranischer Häfen und Küstengebiete aufgehoben, während iranische Supertanker, deren Ortungssysteme während des Krieges deaktiviert waren, ihre Sender reaktiviert haben und den Transport von Ölladungen aus der Region wieder aufgenommen haben.
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