Der ehemalige Staatsanwalt vom 21. Januar: Es sollte untersucht werden, warum die Veranstaltung geschlossen wurde, Ina Rama soll angeblich ein Haus geschenkt bekommen haben

Der ehemalige Staatsanwalt vom 21. Januar: Es sollte untersucht werden, warum die Veranstaltung geschlossen wurde, Ina Rama soll angeblich ein Haus geschenkt bekommen haben


Der frühere Staatsanwalt Ervin Karanxha hat schwere Vorwürfe gegen die frühere Oberstaatsanwältin Ina Rama erhoben, die am 21. Januar im Amt war, als bei den Protesten vier Bürger getötet wurden.

Auf Einladung der Moderatorin Pranvera Borakajs „Quo Vadis“ auf Vizion Plus sagte Karanxha, dass das Thema schwer zu untersuchen sei, aber alle damaligen Akteure befragt werden sollten.

Ihm zufolge gibt es Vorwürfe, der ehemalige Chefankläger habe einem Miteigentümer einer Wache ein Haus weggenommen, dessen Verfahren abgewiesen wurde.

Auszüge aus dem Gespräch:

Karanxha: Es gibt Ereignisse, die nach dem 21. Januar passiert sind, Beförderungen bestimmter Personen, die zeigen, was am 21. Januar passiert ist. Man wird sehen, ob es Widersprüche in den Aussagen gibt und es wird zu Konfrontationen kommen. Eine wichtige Tatsache, die Arben Llangozi mit Sicherheit sagte, ist, dass Ina Rama einem Miteigentümer einer Wache ein Haus weggenommen hat, dessen Fall abgewiesen wurde.

Borakaj: Glauben Sie, dass der ehemalige Chefankläger gerufen wird?

Karanxha: Es sollte untersucht werden, warum die Klage abgewiesen wurde. Das Leben vieler Menschen war gefährdet. Warum wurden nicht rechtzeitig Maßnahmen ergriffen? Wir bekommen Hinweise darauf, dass das Problem „unter der Erde“ liegt. Warum ging Basha nach Bamir Topi? Es muss überprüft werden, ob er Ina Rama kannte. Es muss überprüft werden, ob er ein Haus erhalten hat oder nicht.

Borakaj: Welches Klima hatten Sie als damaliger Staatsanwalt des Falles?

Karanxha: Wir hatten keine Hindernisse bei der Beschaffung von Beweisen.

Borakaj: Keine Auswirkungen?

Karanxha: Die Untersuchung des Tatorts wurde mit Beamten der Polizeidirektion durchgeführt. Am 22. Januar kam es dann zu den politischen Debatten. Wir erhielten die Beweise: Es handelte sich um 117 Patronen im Kaliber 9 mm, die aus dem Ereignis stammten.

Borakaj: Die Tragödie war, dass wir vier Opfer hatten, aber bei so vielen Granaten hätten wir mehr Opfer gehabt.

Lita: Ich war dort, Gott hat dort Menschen gerettet.

Karanxha: Was wäre, wenn Straßburg es noch einmal zurückgegeben hätte? Dann würden wir sagen, was 2005 passiert ist.

Capri: Dann ist es wie Archäologie.

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