Der Mangel an Arbeitskräften bleibt weiterhin eines der größten Probleme für Landwirte im Südosten des Landes, insbesondere in dieser Zeit, in der die Erntesaison in Obst- und Gemüsegärten beginnt.
Laut dem Landwirt Ferdinand Ali aus dem Dorf Dvoran in der Gemeinde Korça hat sich die Situation in den letzten Jahren durch die Abwanderung von Arbeitskräften nach Griechenland verschlechtert. Der Landwirt sagt, dass der kontinuierliche Anstieg der Preise für landwirtschaftliche Betriebsmittel, chemische Düngemittel und Öl zu einem erheblichen Anstieg der Produktionskosten geführt habe.
Sogar der Agrarexperte Ylber Bylykbashi behauptet, dass griechische Bauern in dieser Zeit viele Arbeitskräfte aus dem Südosten anzogen. Ein weiterer Faktor, der die Abwanderung von Arbeitskräften begünstigt, ist laut Bylykbashi die größere Beschäftigungssicherheit der Bauern des Nachbarlandes.
Der Arbeitskräftemangel ist nicht nur in der Landwirtschaft zu spüren. Auch Hotelbetriebe, Bars und Restaurants in der Umgebung haben mit dem gleichen Problem zu kämpfen.
Nach Angaben der Betreiber haben die Abwanderungen nach Griechenland, aber auch in die Küstenstädte des Landes, wo in der Touristensaison höhere Gehälter angeboten werden, die Suche nach Arbeitskräften im Südosten erheblich erschwert.
/vizionplus.tv
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