Dieses Getränk führt zu Haarausfall

Dieses Getränk führt zu Haarausfall


Eine neue Studie legt nahe, dass übermäßiger Konsum zuckerhaltiger Getränke möglicherweise mit Haarausfall zusammenhängt.

„Diät und Ernährung spielen eine entscheidende Rolle für die Haargesundheit, insbesondere die Ergänzung mit Vitamin D und Eisen, während die Einschränkung von Alkohol und kohlensäurehaltigen Getränken von Vorteil sein kann“, schrieben Forscher der Universidade do Porto in Portugal, berichtete The Independent.

Diese Schlussfolgerungen basieren auf den Erkenntnissen des letzten Jahrzehnts, in denen festgestellt wurde, dass der Konsum von zuckerhaltigen Getränken insbesondere bei Männern mit einem höheren Risiko für Haarausfall verbunden ist.

Studien zufolge tragen Entzündungen durch Lebensmittel mit Einfachzuckern zu diesem Phänomen bei.

Eine Studie der Tsinghua-Universität aus dem Jahr 2023 ergab, dass der Konsum von 11 Dosen zuckerhaltiger Getränke pro Woche (über 3.500 ml) das Risiko für Haarausfall bei Männern erhöht.

Die Autoren stellten fest, dass die Daten von 1.028 Teilnehmern selbst gemeldet wurden, sodass es schwierig war, eine direkte Ursache festzustellen.

Andere Studien haben diesen Zusammenhang verstärkt.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 ergab, dass der Verzehr verarbeiteter Lebensmittel mit Einfachzucker ein „indirekter Faktor im Zusammenhang mit Haarausfall“ ist, da er die übermäßige Produktion von Talg fördert, der öligen Substanz, die Haut und Haar mit Feuchtigkeit versorgt. Dieser überschüssige Talg schafft Bedingungen für die Vermehrung von Bakterien auf der Kopfhaut, was zu Reizungen und Entzündungen führt, die zum Haarausfall beitragen.

„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diätetische Interventionen für die Vorbeugung und Behandlung von Problemen wie Alopezie und Haarausfall wichtig sein können. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, um diese Zusammenhänge besser zu verstehen und evidenzbasierte Empfehlungen zur Förderung der Haargesundheit durch Ernährung zu entwickeln“, berichten die portugiesischen Autoren in der Studie.

Haarausfall wird am häufigsten mit androgenetischer Alopezie, auch bekannt als erblich bedingter Haarausfall, in Verbindung gebracht, von der sowohl Männer als auch Frauen betroffen sind.

Nach Angaben der Mayo Clinic gibt es für einige Formen des Haarausfalls wirksame Behandlungsmöglichkeiten, darunter Medikamente wie Propecia für Männer und Rogaine für beide Geschlechter sowie chirurgische Eingriffe.

In manchen Fällen können Haare auch ohne Behandlung nachwachsen.

Andererseits ergab die Analyse, dass eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Eisen mit einer verringerten Schwere der Alopezie und einem verbesserten Haarwachstum verbunden ist.

Join The Discussion